Warum schneiden Informatiker beim IQ Test so schlecht ab?
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Größter Schwachsinn den ich jemals gesehen habe;
Scriptkidies haben einen IQ von vlt. 116.
Zu den Grenzen:
130 -> Weit überdurchschnittlich (2%)
150 -> GenieschwelleWenn man sich schon sowas ausdenkt, sollte man wenigstens
Wikipedia zu rate ziehen.0x0ERROR
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Bereits auf dem ersten Blick wirkt die verlinkte Seite unseriös, was mit der Tabelle nur bestätigt wird.
Die Autorin hat offenbar nicht einmal die Originalquelle gesichtet, da eine Einteilung wie in der Tabelle geschehen, aus der Originalquelle nicht hervorgeht.
Auch wenn "Alle Angaben ohne Gewähr! Quelle - Universität von Wisconsin Henmon-Nelson IQ Distribution" sollte derartiges nicht veröffentlicht werden, es sei den der "karriere-mit-stil.trust-wi.de" ist ihr Image egal. Die zum Teil recht merkwürdigen Kommentare vervollständigen dieses Bild.
Hier ist noch etwas zum schmunzeln: http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2013/01/iq-steigern-2013-ist-einfach/
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Seit wann hat ein Beruf oder irgendein Abschluss was mit Intelligenz zu tun? Ich habe in der untersten Unterschicht sowie in akademischen Kreisen keinen Unterschied in Sachen IQ feststellen können. Es gibt überall richtig Volldeppen und welche die dir ganz schnell Probleme lösen können, auf eine einfache Art und Weise, wo einen die Ohren schlackern.
Denkt nie die Putzfrau beim Anwalt ist weniger intelligent.
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Die Namen aus dem Kommentarbereich ,http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2012/02/iq/“ wie auch die Tabelle, scheinen zudem erfunden zu sein. Laut “Rankings of High-IQ Occupations by Incumbents' Mean Henmon-Nelson IQ: Wisconsin Longitudinal Study” haben z.B. Autoren im Median einen IQ von 118, wobei die Standartabweichung noch beachtet werden muss, d.h. wenn diese im Test z.b. 20 beträgt, was für alte amerikanische Tests nicht unüblich wäre, müsste der Wert entsprechend angepasst werden, d. h. er wäre nochmals geringer.
Zu klären wäre auch inwiefern der „Henmon–Nelson Test“ überhaupt anerkannt ist.
„The Henmon–Nelson test is a group-administered, 30-min, multiple choice assessment that consists of 90 verbal or quantitative items. It was administered in all Wisconsin high schools at various grade levels from the 1930s through the 1960s as part of a cooperative effort of high schools and colleges to identify youth who might succeed in college but did not originally plan to attend college” klingt erstmal nicht sehr fundiert.
Informatiker sind darüber hinaus überhaupt nicht aufgeführt….offenbar werden kritische Kommentare auf http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2012/02/iq/ nicht freigeschaltet.
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FÜr Ärzte liegt er laut der Quelle bei 118(Streuung 81-145) im Median und für Mathematiker(Streuung 83-145)ebenfalls.Wie schon geschrieben ist die Test möglicherweise kein annerkannter Test und korreliert nur gering mit annerkannten.
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aberwitzig ist natürlich auch das mit Shakira etc....
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Wieso, weshalb, warum? schrieb:
Laut dieser Tabelle haben sogar Sängerinnen einen höheren IQ als Informtiker:
Passt nicht.
Informatiker sind immer informiert.
Informatiker sind immer in Form.
Informatiker sind immer in.Scherz beiseite, wenn ich mal pure Webdesigner und Fernseh-IT-Experten und Java-Programmierer mal nicht als Informatiker zähle, sind die Rest-Informatiker sowohl bei synthetischen IQ-Tests als auch bei jedweden praktischen konstruktiven Aufgaben ganz weit vorn.
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Zumal es das Ziel des Lebens ist, es so glücklich wie möglich zu verbringen. Ob dass gestresste IT-ler wirklich sind, bezweifle ich. Ich kenne viele, die ihren Job behalten müssen, oder was gleichwertiges finden müssen, sonst können sie ihre Verbindlichkeiten nicht mehr nach kommen. Wie soll man denn so glücklich werden, wenn man sich da selbst so in Abhängigkeit von Geld manövriert hat?
Es gibt ein schönes Buch, wo Menschen kurz vor dem Tod noch einmal erzählen was sie anders gemacht hätten oder was sie gut gemacht haben. Karriere und Geld wurde da nie genannt, ganz oft hätte sie lieber gerne das gemacht worauf die gerne Lust hatten und haben ihre ganzen Sehnsüchte und Träume aber immer wegen Anderen oder auch dem verdammten Geld zurück gesteckt.
In den paar Jahrzehnten die man lebt, sollte man aufs Geld scheißen und dafür seinem eigenen Glück nicht im Wege stehen. Meine Frau und meine mittlerweile großen Kinder denken da sehr ähnlich. Durch meine Lebensweise habe ich nie viel Geld gehabt und war auch mal ein paar Jahre zwischendurch arbeitslos, oder habe ganz ganz wenig verdient. Aber wisst ihr wie schön das ist, einfach immer mal wieder ein Jahr nur seinen Kram zu machen?
Durch meine bescheidenen Lebensweise kann ich jeden Job annehmen, oder auch mal wieder kündigen, ohne dass sich was an meinem Alltag dadurch ändert. Ich bin von Geld unabhängig, ohne Millionär zu sein. Ein sehr entspannendes Aufstehen jeden Tag. Schade, dass ich diese Einstellung erst später angenommen habe. Keiner kann mir was wegnehmen, ich habe keine Kredite und muss keinen Status halten und habe aber die beste Frau auf Erden geheiratet und mit ihr drei Kinder groß bekommen, wovon zwei studieren.
Was will man mehr vom Leben?
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walterheisenberg schrieb:
Wieso, weshalb, warum? schrieb:
Laut dieser Tabelle haben sogar Sängerinnen einen höheren IQ als Informtiker:
http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2012/02/iq/Weil der IQ so aussagekräftig über die Intelligenz ist.
Er definiert, was "Intelligenz" ist, Alda!
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volkard schrieb:
walterheisenberg schrieb:
Wieso, weshalb, warum? schrieb:
Laut dieser Tabelle haben sogar Sängerinnen einen höheren IQ als Informtiker:
http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2012/02/iq/Weil der IQ so aussagekräftig über die Intelligenz ist.
Er definiert, was "Intelligenz" ist, Alda!
Sieht mehr so aus als würde er definieren was "Intelligenz" isst
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Wieso, weshalb, warum? schrieb:
Wenn du Shakira für mehrere Sängerinnen hältst dürfte dein IQ kleiner 80 sein.
Wer Shakira für eine Sängerin hält, hat noch nie ihre Lieder gehört.
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volkard schrieb:
Scherz beiseite, wenn ich mal pure Webdesigner und Fernseh-IT-Experten und Java-Programmierer mal nicht als Informatiker zähle, sind die Rest-Informatiker sowohl bei synthetischen IQ-Tests als auch bei jedweden praktischen konstruktiven Aufgaben ganz weit vorn.
Es gibt bei solchen IQ-Tests sicherlich immer einige Aufgabenkategorien, die Informatikern sehr leicht fallen. Andererseits gibt es aber auch Arten von Aufgeben, bei denen ich nicht notwendigerweise einen Vorteil für Informatiker sehe. Oft gibt es zum Beispiel Aufgaben zum Sprachverständnis. Ich wüsste nicht, warum das Informatikern besonders leicht fallen sollte. Meine persönliche Schwachstelle sind Fragen zur Gedächtnisleistung und zur Kognition. "Da ist ein Bild, guck 30 Sekunden drauf. - Und jetzt sag mir, welche Farbe die Schuhe von der Person hinten links im Bild hatten!". Das ist glaube ich auch nichts, was Informatikern automatisch leicht fallen sollte.
Adis schrieb:
aberwitzig ist natürlich auch das mit Shakira etc....
Ich finde es nicht so abwegig, anzunehmen, dass Shakira einen hohen IQ hat. Ich meine, letztendlich ist sie eine Person, die mit dem, was sie macht, äußerst erfolgreich ist. Und auch wenn ein hoher IQ sicherlich alleine kein Indikator für "Erfolg" ist, so wird es vermutlich dennoch eine gewisse Korrelation zwischen dem IQ und dem "Erfolg" geben.
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Das „aberwitzig“ bezog sich auf die lächerliche und naive Art wie auf http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2012/02/iq/ offenbar mit Informationen aus dem Internet bzw. allgemein mit Quellen umgegangen wird. Siehe u. a. „How fake ‘celebrity geniuses’ fooled the internet“
http://www.dailyedge.ie/celebrity-genius-mensa-944924-Jun2013/
Zudem sind derartige Angaben ohne Nennung der entsprechenden Standartabweichung nutzlos.
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http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2012/02/iq/ suggeriert zudem, dass die angegebenen Informationen der Universität von Wisconsin genauer „Universität von Wisconsin Henmon-Nelson IQ Distribution“ entnommen sind, was, wie schon erwähnt nicht der Fall ist. Die Werte für die jeweiligen Berufgruppen scheinen jeweils 10 Punkte zu hoch zu sein (Ärzte z.B. 118 im Median, Computer Scientists bzw. Computer Occupations 111 etc. (Der Test scheint zudem kein anerkannter Test zu sein und nur verbale Lösungen zu untersuchen, zudem scheint die Studie schon mehrere Jahrzehnte alt zu sein . Von den namentlich genannten „Celebrities“ in der Tabelle ist in der beigefügten Quelle natürlich nicht die Rede, dies gilt ebenfalls für die zweite Tabelle. Auch wenn von http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2012/02/iq/ betont wird, dass alle Angaben ohne Gewähr seien, ist es gegenüber der Universität von Wisconsin nicht richtig, derart falschen zu veröffentlichen und dies auch noch damit mit dieser Einrichtung in Verbindung zu bringen. Diese sollte rechtlich sanktioniert werden!
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Gregor schrieb:
Und auch wenn ein hoher IQ sicherlich alleine kein Indikator für "Erfolg" ist, so wird es vermutlich dennoch eine gewisse Korrelation zwischen dem IQ und dem "Erfolg" geben.
Sowas hab ich ja noch nie gelesen... Aber es gibt sicher eine Studie, die das belegt! Mein IQ sollte schon bissl über dem Durchschnitt liegen, ich könnte sogar Arzt werden... Mein Gehalt, letztes Angebot 7€/Std. Ganz ehrlich, da scheiß ich auf die Studie
@edit Gerade mal nachgerechnet: 13440/Jahr Bru... So kann ich den Nutten nie Taschengeld geben
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slows schrieb:
Gregor schrieb:
Und auch wenn ein hoher IQ sicherlich alleine kein Indikator für "Erfolg" ist, so wird es vermutlich dennoch eine gewisse Korrelation zwischen dem IQ und dem "Erfolg" geben.
Sowas hab ich ja noch nie gelesen... Aber es gibt sicher eine Studie, die das belegt! Mein IQ sollte schon bissl über dem Durchschnitt liegen, ich könnte sogar Arzt werden... Mein Gehalt, letztes Angebot 7€/Std. Ganz ehrlich, da scheiß ich auf die Studie
Die IQ-Tests stellen per Definition den "Erfolg" dar! IQ=="Erfolg". Fertig. Nun paßt es mal nicht ganz in einem Jahrzehnt. Dann werden die Psyxologen aufmerksam drauf und passen es an. In den Medien ein kleiner Sommerlochaufschrei, die guten Psychologen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, die Hochschulen strengen Forschungsprogramme an, das wieder zu kalibrieren. Die guten Psys wissen, daß der IQ nur abbildet, wie kompatibel man zum Schulsystem ist.
Die schlauesten Leute nach IQ, nämlich der Mensa-Club, sagen die ganze Wahrheit: Intelligenz ist, was der IQ-Test misst. Hihi, das ist in allen Dimensionen wahr. Hihi, sie selber entwerten sich damit bis ins Groteske. Sie sagen explizit, daß IQ und "Erfolg" nicht das selbe sind.
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volkard schrieb:
Die schlauesten Leute nach IQ, nämlich der Mensa-Club, sagen die ganze Wahrheit: Intelligenz ist, was der IQ-Test misst.
Echt? Wo? Link!
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nejetzt schrieb:
volkard schrieb:
Die schlauesten Leute nach IQ, nämlich der Mensa-Club, sagen die ganze Wahrheit: Intelligenz ist, was der IQ-Test misst.
Echt? Wo? Link!
Das steht doch schon im Name... sonst wär es doch der Erfolgsquotient
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Ist das ganze nicht "sowas von mehr als einem Jahrhundert"?
Wie weit war die Mathematik vor über hundert Jahren? Wie weit die Physik?Aber man könnte zumindest mit den in Tests erscheinenden Stärken und Schwächen arbeiten.
UND...UND...UND...: http://parade.condenast.com/tag/ask-marilyn/
( http://en.wikipedia.org/wiki/Monty_Hall_problem )