Eilmeldung: Steve Jobs ist tot
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Der aus dem Westen ... schrieb:
anonymous
schrieb:
Wozu sollte dieser Beitrag jetzt gut sein? Du hast ja echt Probleme mit meiner Existenz. Hast wohl richtig fest eingeschraubte Willen. Das ist das, was halt "Der aus dem Westen ..." ausmacht.
Gut? Glatte Fehlbesetzung als Interpreter meiner Posts. Ich schreibe nicht, damit etwas gut ist, sondern weil's wir gerade in den Kram passt. Und bis dato hast du nichts geschrieben, was mich davon überzeugen könnte, dass du kein Troll bist. So einfach ist das.
Wenn du geistreicheres zu erzählen hast, werde ich vielleicht wieder auf deine Posts eingehen, aber derzeit habe ich keinen Bock, mir eine Ladung Troll mit verstopfter Nase zu geben.
Du bist bereits auf mich eingegangen. Wohl kurzzeitgedächtnisstörung hast.
Ob Gut oder böse ist relativ. Wenn der Sinn des Beitrags darin bestand etwas böses zu verüben und es so auch funktioniert hat, dann war es gut, wenn es nicht funktioniert hat war es schlecht. Brauchst Dir nichts vormachen aber ich bin schlauer als Du.
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Ich finde diese ganze pseudointellektuelle Kritik an Apple und das Kokettieren mit Unbetroffenheit in diesem Thread mehr als Fehl am Platz.
Hier merkt man irgendwie deutlich, wer eher ein sozialer Krüppel ist und im Internet zum totalen Idioten wird. Als Mod würde ich hier einige nervige Threadzerstörer sofort bannen.
Ich finds sehr schade um ihn. Ich war nie ein Apple Fan (ganz im Gegenteil), aber was er geleistet hat ist beeindruckend und ich denke er war auch ein klasse Mensch.
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Wie zieht der Tod die Mücken an,
wissend das ihr Opfer sich nicht wehren kann.
Gute alte Tradition,
wieviele Leichen schändeste du schon ???--------------------------------
Goodbye Jobs,
Ruhe ich Frieden und möge es dir gut gehen, wo immer du jetzt auch bist.
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this->that schrieb:
Ich finde diese ganze pseudointellektuelle Kritik an Apple und das Kokettieren mit Unbetroffenheit in diesem Thread mehr als Fehl am Platz.
Hier merkt man irgendwie deutlich, wer eher ein sozialer Krüppel ist und im Internet zum totalen Idioten wird. Als Mod würde ich hier einige nervige Threadzerstörer sofort bannen.
Ich finds sehr schade um ihn. Ich war nie ein Apple Fan (ganz im Gegenteil), aber was er geleistet hat ist beeindruckend und ich denke er war auch ein klasse Mensch.
Ganz meine Meinung. Man muss kein Fanboi sein, um grössten Respekt vor dieser Persönlichkeit zu haben. Jetzt ist er einen Tod gestorben, den niemand möchte: Nach langer, grauenhafter Krankheit. Krebs!
Die Produktpolitik von Apple und sein Führungsstil haben absolut nichts damit zu tun und sollten draussen bleiben.
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Nach langer, grauenhafter Krankheit. Krebs!
Nach langer, extrem grauenhafter Krankheit.
Einige Aspekte einer Chemo/Krebs:
- Haare fallen aus
- Todesrate 50 %
- Nach einem Tag Chemo läuft man wie eine 80 jährige Oma rum
-> Blutwerte, Immunsystem gehen in den Keller
-> Nieren stehen oftmals kurz vor dem KO
-> Kotzen wird zum Alltag, so sehr das man aufpassen muss das man sich nicht die Speiseröhre wundkotzt
-> Man wird schwach, kann sich nicht mehr gut bewegen
-> Ohren werden schlechter
-> Konzentrationsfähigkeit lässt sehr stark nach
-> Essen, Geschmack ??? Was ist das ???
- Chemo ist wie eine nicht tödliche und tägliche Portion Rattengift, in der Hoffnung das es den Krebs zuerst vernichtet bevor es den Körper vernichtet
- Moralisch ist man am Tiefpunkt angelangt
- Man blickt dem Tod und sehr viel Leid ins Auge
- Als Ausenstehender aber Beteiligeter wird man von sehr viel Leid überflutet. Vielleicht mehr als man ertragen kann.Und ja, Krebs überleben bedeutet ein Leben in Angst. Wird der Knoten wiederkommen ???
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/rant/ schrieb:
Die Produktpolitik von Apple und sein Führungsstil haben absolut nichts damit zu tun und sollten draussen bleiben.
Aber sicherlich gehört es zusammen. Jobs war quasi Mr. Apple. Ohne Steve Jobs wäre Apple niemals das geworden was es heute ist. Der Verlust durch Jobs' Tod ist für Apple unermeßlich.
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this->that schrieb:
Ich finde diese ganze pseudointellektuelle Kritik an Apple und das Kokettieren mit Unbetroffenheit in diesem Thread mehr als Fehl am Platz.
Ich hab eher den Verdacht das im Allgemeinen mit Betroffenheit kokettiert wird. Letzendlich kümmert es doch niemanden von uns wirklich. Keiner hier kannte ihn und Apple existiert unverändert weiter.
Aber Ehrlichkeit wird in dem Bereich nicht gern gesehen. Gut beobachten kann man das z.b. bei Politikern die ganz genau drauf achten müssen die gesellschaftlichen Erwartungen exakt erfüllen und bei jedem Unglück / prominenten Traufall ein paar Worte zu Ihrer Betroffenheit loswerden müssen.
Insofern: Öffentliche Betroffenheit ist oft eine Lüge, sonst nichts.Und im übrigen fällt this->that öfters dadurch auf, dass er mit seiner "Nicht-Nerdiness" kokettiert.
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Z schrieb:
Aber sicherlich gehört es zusammen. Jobs war quasi Mr. Apple. Ohne Steve Jobs wäre Apple niemals das geworden was es heute ist. Der Verlust durch Jobs' Tod ist für Apple unermeßlich.
Stimmt schon. Wer hätte in den frühen 80er Jahren bereits ein System mit grafischer Benutzeroberfläche konzeptionieren können? Wer hat das Unternehmen in den 90ern vor der Pleite gerettet? Wer hat den Computer von Laptop- und Desktop-PCs in Taschenversionen verbauen lassen?
Bitte ein Bit schrieb:
- Haare fallen aus
Der Posten reicht schon aus, um sich die Kugel zu geben.
Bitte ein Bit schrieb:
- Todesrate 50 %
- Nach einem Tag Chemo läuft man wie eine 80 jährige Oma rum
-> Blutwerte, Immunsystem gehen in den Keller
-> Nieren stehen oftmals kurz vor dem KO
-> Kotzen wird zum Alltag, so sehr das man aufpassen muss das man sich nicht die Speiseröhre wundkotzt
-> Man wird schwach, kann sich nicht mehr gut bewegen
-> Ohren werden schlechter
-> Konzentrationsfähigkeit lässt sehr stark nach
-> Essen, Geschmack ??? Was ist das ???
- Chemo ist wie eine nicht tödliche und tägliche Portion Rattengift, in der Hoffnung das es den Krebs zuerst vernichtet bevor es den Körper vernichtet
- Moralisch ist man am Tiefpunkt angelangt
- Man blickt dem Tod und sehr viel Leid ins Auge
- Als Ausenstehender aber Beteiligeter wird man von sehr viel Leid überflutet. Vielleicht mehr als man ertragen kann.Vorteil: wenn du's überlebst, kannst du später den Leuten beim Buffet den Appetit verderben und dir selbst den Teller füllen (ist zynisch und nicht ironisch gemeint).
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illuminator schrieb:
this->that schrieb:
Ich finde diese ganze pseudointellektuelle Kritik an Apple und das Kokettieren mit Unbetroffenheit in diesem Thread mehr als Fehl am Platz.
Ich hab eher den Verdacht das im Allgemeinen mit Betroffenheit kokettiert wird. Letzendlich kümmert es doch niemanden von uns wirklich. Keiner hier kannte ihn und Apple existiert unverändert weiter.
Aber Ehrlichkeit wird in dem Bereich nicht gern gesehen. Gut beobachten kann man das z.b. bei Politikern die ganz genau drauf achten müssen die gesellschaftlichen Erwartungen exakt erfüllen und bei jedem Unglück / prominenten Traufall ein paar Worte zu Ihrer Betroffenheit loswerden müssen.
Insofern: Öffentliche Betroffenheit ist oft eine Lüge, sonst nichts.Ich mag Apple nicht, kenne Jobs nicht persönlich und dennoch tat es mir wirklich leid, als ich es gelesen habe. Ja, sowas soll es wirklich geben!
illuminator schrieb:
Und im übrigen fällt this->that öfters dadurch auf, dass er mit seiner "Nicht-Nerdiness" kokettiert.
Ich bin ein absoluter Nerd, nur empfinde ich Nerdsein etwas anders als manche hier.
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Trauer hat diese Nachricht bei mir ausgelöst. Die IT-Welt hat heute einen ihrer ganz großen Pioniere verloren (der Apple ][ war mein erster 'richtiger' Computer).
Tröstlich: Bestimmt wird es demnächst vom Heise-Verlag ein Sonderheft zum Tode Steve Jobs' geben (die machen zu jedem Thema ein Sonderheft). Wie pietätlos (und sehr gewinnbringend) der Tod gekannter Persönlichkeiten "ausgeschlachtet" werden kann, hat seinerzeit der Madsack-Verlag (auch aus Hannover) mit Büchern und Sonderkolumnen zum Tod Robert Enkes' vorgemacht.
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Der aus dem Westen ... schrieb:
Stimmt schon. Wer hätte in den frühen 80er Jahren bereits ein System mit grafischer Benutzeroberfläche konzeptionieren können? ... Wer hat den Computer von Laptop- und Desktop-PCs in Taschenversionen verbauen lassen?
Ganz gewiß nicht Apple als erster. Woz war reichlich uninspieriert, wurde auch frühzeitig und recht unhöflich "entsorgt", aber Jobs hat ideenmäßig alles aufgegriffen, was er gesehen hat.
Nach dem Megaflop LISA hat er eine Software- Studie bei XEROX gesehen, daraus ist der MacIntosh geworden. Ich sagte schon, er war der genialste Gebrauchtwagenhändler aller Zeiten:
- Kompaktcomputer? *Gähn*. Hoppla, er macht einen iMac draus.
- MP3- Player gab es schon länger, er macht einen iPod draus.
- Free BSD? Selber schuld, machma nixfree OS X draus.
- Mobiltelefone? Es wird das Supermobiltelefon iPhone.
- Tablet PCs? Gab's schon Ende der 80er, als iPad putzt es den Markt aus.Er hat sich regelmäßig bestehender Ideen angenommen, patentrechtlich abgesichert und so lange daran herumgefeilt, user- Hemmschwellen zu senken und ein wertiges Design drumzupacken, bis der "Willichhaben"- Faktor ins Unermessliche gesteigert wurde. Alles funktioniert mit dem geringstmöglichen Einarbeitungsaufwand, also intuitiv. Und er hat erkannt, daß der "user" durchaus seinen Obulus für das Rundumpaket gerne abgibt.
Genial? Schon, irgendwie, er hat den Managern und Produktplanern ihre eigene Beschränktheit aufgezeigt, daß die zu blöd sind, zu begreifen, daß das Eingehen auf Kundenbedürfnisse der Schlüssel zum Erfolg sein kann.
In diesem Sinne: "Danke, Steven und viel Spaß bei neuen Jobs!"An den Rest der Welt: Macht eure Jobs einfach nur besser, indem ihr Kunden einbezieht, vielleicht steckt in manchem ein kleiner Steven!
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War auch nie wirklich Apple-Fan, tut mir aber ebenfalls Leid.
Seine Einstellung jeden Tag wie den letzten zu leben finde ich großartig. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich das nicht wirklich durchhalten kann.
Sonst kann ich zu dem Mann wenig sagen, ich kannte ihn nicht wirklich.
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pointercrash() schrieb:
Genial? Schon, irgendwie, er hat den Managern und Produktplanern ihre eigene Beschränktheit aufgezeigt, daß die zu blöd sind, zu begreifen, daß das Eingehen auf Kundenbedürfnisse der Schlüssel zum Erfolg sein kann.
In diesem Sinne: "Danke, Steven und viel Spaß bei neuen Jobs!"An den Rest der Welt: Macht eure Jobs einfach nur besser, indem ihr Kunden einbezieht, vielleicht steckt in manchem ein kleiner Steven!
Vor allem aber hat er es geschafft beim Kunden Bedürfnisse zu wecken, die so stark sind, dass selbst Einschränkungen akzeptiert werden, die das Aus jedes anderen Gerätes bedeutet hätten. Er hätte auch Sch... zu Geld machen können. Jobs war eine absolute Ausnahmeerscheinung als Marketing-Profi*. Sein Talent und Gespür kann man nicht einfach lernen.
* Thilo Sarrazin geht etwas in diese Richtung.
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/rant/ schrieb:
Die Produktpolitik von Apple und sein Führungsstil haben absolut nichts damit zu tun und sollten draussen bleiben.
Einzig die zweifelhafte Apple-Firmenpolitik und Jobs' eigenartiger Führungsstil machen den Todesfall überhaupt zu einer Schlagzeile.
Ich kann mich nicht erinnern, hier mal Beileidsbekundungen für Lieschen Müller, Herbert Krause oder irgendeinen der anderen jeden Tag "anfallenden" Krebstoten gelesen zu haben.Edit: Apostroph verschoben.
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Eisflamme schrieb:
War auch nie wirklich Apple-Fan, tut mir aber ebenfalls Leid.
Seine Einstellung jeden Tag wie den letzten zu leben finde ich großartig. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich das nicht wirklich durchhalten kann.
Sonst kann ich zu dem Mann wenig sagen, ich kannte ihn nicht wirklich.
Wenn ich das sage, bin ich ein Spinner ... wenn er es sagt, ist es großartig. Nein, man braucht sich weder entschuldigen, rechtfertigen noch erklären, das bin ich gewöhnt ... das einzige, was ich tun kann, ist den Leuten ihre eigene Inkonsequenz aufzuzeigen. Und ich bin es auch gewöhnt, ein Spinner zu sein. Ich meine, wer würde ernsthaft bei der Frage, ob er sich wirklich für dumm hält, die Hand heben? Aber trotzdem sind immer die anderen die Dummen ...
Er hat auch darauf geschissen, ob es moralisch zu rechtfertigen ist, Ideen zu klauen, Firmen und Menschen zu betrügen und Mitarbeiter fertigzumachen - er hat's einfach getan. Und nu, nachdem er abgetreten ist, findet man's traurig, großartig und was weiß ich nicht - wenn ich abtrete, wird man sagen: "Endlich ist der Psychopath weg ..."
So viel dazu!
pointercrash() schrieb:
Ganz gewiß nicht Apple als erster. Woz war reichlich uninspieriert, wurde auch frühzeitig und recht unhöflich "entsorgt", aber Jobs hat ideenmäßig alles aufgegriffen, was er gesehen hat.
Nach dem Megaflop LISA hat er eine Software- Studie bei XEROX gesehen, daraus ist der MacIntosh geworden. Ich sagte schon, er war der genialste Gebrauchtwagenhändler aller Zeiten:
- Kompaktcomputer? *Gähn*. Hoppla, er macht einen iMac draus.
- MP3- Player gab es schon länger, er macht einen iPod draus.
- Free BSD? Selber schuld, machma nixfree OS X draus.
- Mobiltelefone? Es wird das Supermobiltelefon iPhone.
- Tablet PCs? Gab's schon Ende der 80er, als iPad putzt es den Markt aus.Er hat sich regelmäßig bestehender Ideen angenommen, patentrechtlich abgesichert und so lange daran herumgefeilt, user- Hemmschwellen zu senken und ein wertiges Design drumzupacken, bis der "Willichhaben"- Faktor ins Unermessliche gesteigert wurde. Alles funktioniert mit dem geringstmöglichen Einarbeitungsaufwand, also intuitiv. Und er hat erkannt, daß der "user" durchaus seinen Obulus für das Rundumpaket gerne abgibt.
Genial? Schon, irgendwie, er hat den Managern und Produktplanern ihre eigene Beschränktheit aufgezeigt, daß die zu blöd sind, zu begreifen, daß das Eingehen auf Kundenbedürfnisse der Schlüssel zum Erfolg sein kann.
In diesem Sinne: "Danke, Steven und viel Spaß bei neuen Jobs!"An den Rest der Welt: Macht eure Jobs einfach nur besser, indem ihr Kunden einbezieht, vielleicht steckt in manchem ein kleiner Steven!
Stimmt soweit. Aber ich habe dir ja auch nicht direkt widersprochen, oder zumindest ist mir das nicht aufgefallen.
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Der aus dem Westen ... schrieb:
Und nu, nachdem er abgetreten ist, findet man's traurig, großartig und was weiß ich nicht - wenn ich abtrete, wird man sagen: "Endlich ist der Psychopath weg ..."
Sollte dir zu denken geben, oder?
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Jansen schrieb:
/rant/ schrieb:
Die Produktpolitik von Apple und sein Führungsstil haben absolut nichts damit zu tun und sollten draussen bleiben.
Einzig die zweifelhafte Apple-Firmenpolitik und Job's eigenartiger Führungsstil machen den Todesfall überhaupt zu einer Schlagzeile.
Ich kann mich nicht erinnern, hier mal Beileidsbekundungen für Lieschen Müller, Herbert Krause oder irgendeinen der anderen jeden Tag "anfallenden" Krebstoten gelesen zu haben.Ich denke das liegt ertmal nur daran dass Steve Jobs prominent war. Wenn ein anderer Promi stirbt, zieht das in der Regel ähnliche Reaktionen nach sich, egal wie er sein Leben verloren hat. Dann ist es natürlich so, dass ihn die einen vergöttert und die anderen verachtet haben, daran reiben sich die Menschen und das führt ebenso zu Reaktionen... und schlussendlich ist es - finde ich - in einem Informatikerumfeld normal, dass man den Tod von Steve Jobs bemerkt. Er war zwar kein Frickler, Hacker usw., hat aber meiner Meinung nach einen großen Einfluss auf die gesamte IT-Branche ausgeübt. Die ersten Apple-Computer sind "Nerd-Kult" und kollektiv im Bewußtsein einer ganzen Generation von Computerfreaks verankert.
Und egal wie man zu Apple bzw. deren Firmenpolitik steht, man muss zugeben, dass sie in ihren Produkten oft technisch tolle Sachen gemacht haben (sehr flache Laptops, lange Akkulaufzeiten, hochauflösende Displays usw.).
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Shade Of Mine schrieb:
Der aus dem Westen ... schrieb:
Und nu, nachdem er abgetreten ist, findet man's traurig, großartig und was weiß ich nicht - wenn ich abtrete, wird man sagen: "Endlich ist der Psychopath weg ..."
Sollte dir zu denken geben, oder?
Sollte dir zu denken geben. Mir ist es relativ egal, was die Leute von mir denken werden (warum auch? Schließlich bin ich dann ja tot - oder deutlicher: es wird mich einen Scheißdreck angehen), aber dass die Leute bei Jobs ein Pohei machen, zeigt doch nur, wie inkonsequent sie sind.
Auch das ist mir relativ egal, aber wie ich mehrmals geschrieben habe, stehe ich nun mal darauf, die Menschen ihrer Illusionen zu berauben. Dazu gehört zum Beispiel der Irrglaube, dass sie selbst gut, anständig und rechtschaffen seien. Auch, dass sie rational handeln würden und immer Bescheid wüssten. Dass sie das scheinbar einzig intelligente Wesen auf diesem Planeten oder zumindest im Umfeld sind. Ich muss es wissen, ich war früher genauso ...
Ich halte mich nicht für etwas besseres als die Leute, die von sich glauben, dass sie gut seien. Ich versuche bloß, ihnen klarzumachen, dass sie sich selbst täuschen ... natürlich mit leidlichem Erfolg. Man weiß ja schon, dass man richtig liegt, und dass der Typ mit der anderen Meinung falsch liegt. Und wenn sich die Meinung des Typen eben besonders von der eigenen unterscheidet, erklärt man diesen auch gerne mal zum Psychopathen. Selbsterkenntnis bleibt auf der Strecke, lieber beurteilt man den anderen (was witzig ist, denn die Sichtweise des anderen kann man noch weniger verstehen, aber hier nimmt man sich raus, diese beurteilen zu können - bei einem selber, wo man viel besser in der Lage wäre, bleibt diese Handlung aus. Ist ja logisch, das Ego meldet, dass man's selber ist, und das Ego lässt nur ungerne zu, sich selbst nicht ins beste Licht zu rücken. Und wie empfindlich das Ego sein kann, habe ich bereits am eigenen Leib gespührt ...).
Das ist ein Narzissmus, welcher ziemlich viele Menschen zu treffen scheint. Eine Selbstverliebtheit, welche unsere Wahrnehmung verzehrt, und die uns dennoch glauben machen lässt, dass wir als einzige die Welt klar und deutlich sehen. Und als Narzisst glaubt man natürlich, dass man es verdient hat, nur mit bedeutenden Persönlichkeiten verglichen zu werden. Das führt dann dazu, dass man das Verhalten von Steve Jobs romantisiert, gleichzeitig aber nicht merkt, dass man intern jemanden, der genauso denkt, den man allerdings nur über das Internet kennt, als Spinner abtut.
Wie dem auch sei ... viel Spaß noch in dem Rausch, den du Realität nennst. Ich bin viel zu sehr damit beschäftigt, das Leben zu genießen (und wenn du meinst, dass ich mich mit dem Schreiben dieser Textwall unglaubwürdig machen, weil du der Meinung bist, dass ich unmöglich das Schreiben genießen könnte, dann darf ich dir mitteilen, dass dich meine Prioritätenliste einen Dreck angeht und ich das Schreiben sehr genießen ... würde ich sonst immer wieder solche Beiträge produzieren? ;)).
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Der aus dem Westen ... schrieb:
Sollte dir zu denken geben. Mir ist es relativ egal, was die Leute von mir denken werden (warum auch? Schließlich bin ich dann ja tot - oder deutlicher: es wird mich einen Scheißdreck angehen), aber dass die Leute bei Jobs ein Pohei machen, zeigt doch nur, wie inkonsequent sie sind.
Oder dass asozial zu sein alleine nicht reicht um beliebt zu werden.
Man muss Leistung bringen um die Anerkennung zu bekommen. Und Jobs ist neben Gates und Torvalds wohl einer der großen 3 die die moderne Computerindustrie geprägt haben.Dabei ist es egal wie er menschlich war - es geht um seine Leistungen und die sind unglaublich. Ohne ihn wären wir heute nicht so weit wie wir heute sind. Dafür gebührt ihm enorm viel Respekt...
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R.I.P.
Wieder mal ist jemand gegangen, der unsere Welt bereichert hat.