Laptop zum Programmieren
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audacia schrieb:
Apfelkuchen2014 schrieb:
Ganz wichtig ist auch die Tastatur, die sucht seines Gleichen.
So kann man das auch ausdrücken. Keine Entf-Taste, keine Navigationstasten, F-Tasten nur zugänglich mit Fn. (Die Tastenkombinationen als Ersatz für Entf, Bild auf/ab und Pos1/Ende machen nur Emacs-Nutzer glücklich.) Dazu kommt der geringe Hub bei den Airs, und daß die Tastatur offensichtlich auf die Optik optimiert wurde und nicht auf die Ergonomie (=> half-size-Pfeiltasten, keine abgesetzten F-Tastenblöcke).
Das ist ja sicherlich alles Geschmackssache, aber mich macht diese Tastatur immer unglücklich
Wer hat dir denn den Unsinn erzählt? Entf geht über Fn+Backspace was woran man sich erst einmal gewöhnen muss, das gebe ich zu. Ansonsten kannst du fest einstellen dass die F-Tasten ganz normal funktionieren, also ohne vorher FN drücken zu müssen. Als Cursortasten habe ich ganz normale Pfeiltasten. Die Ergonomie sucht seines gleichen. Ich habe auch noch einen dicken PC und noch keine Tastatur gefunden bei der ich so fehlerfrei tippen kann wie auf dem Macbook. Die Tastaturbelegung selbst, habe ich mir mit dem Tool KeyRemap4MacBook auf PC-Standard gestellt und auch CTRL und CMD vertauscht etc.
Ich hole mir jetzt für den PC die neue Razor Gaming Tastatur für 130,-EUR, die soll sich auch toll beim Programmieren machen und eine Tastatur ohne Beleuchtung würde ich heute eh nicht mehr holen. Das ist schon beim Laptop, absolute Pflicht.
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Ich habe mich für ein MacBook Air 13" entschieden. Die Auflösung ist 1440x900, das reicht für unterwegs und ist ein guter Kompromiss, denn das Ding ist super leicht und mobil, die Tastatur ist gut, das Touchpad auch.
8GB RAM und ein i7 rein und das Teil kompiliert fast so schnell wie mein Desktop-Rechner (älterer i7). Der MagSafe-Stromanschluss ist bei sich jagenden Katzen auch recht praktisch, denn das Laptop bleibt stehen.Die Mac-Tastaturbelegung finde ich für C++ durchaus angenehm. Sie ist auf dem ersten Moment ungewohnt, aber ich komme damit gut klar. Allerdings muss ich sagen, dass ich Macs(-Tastaturen) nur mit MacOS nutze und für PCs nur Logitech Ultra X-Tastaturen (gibts leider nicht mehr). Das Tastaturgefühl hilft mir, Mac und PC zu unterscheiden und nicht/seltenst zu verwechseln. Drückt man Alt-Gr Q für das @-Zeichen beim Mac, drückt man in Wirklichkeit Command-Q, was in der Regel das Programm beendet... Das lernt man aber schnell, da man nach kurzer Zeit die ausreichende Motivation angesammelt hat, den Fehler nicht zu wiederholen.
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Ich würde auch ein Macbook Air nehmen. Gute Tastatur und Trackpad, bleibt schön kühl und vor allem leise, ist günstiger als die Konkurrenz, hat einen guten Bildschirm und ist sehr gut verarbeitet.
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ABCDEFG schrieb:
audacia schrieb:
Apfelkuchen2014 schrieb:
Ganz wichtig ist auch die Tastatur, die sucht seines Gleichen.
So kann man das auch ausdrücken. Keine Entf-Taste, keine Navigationstasten, F-Tasten nur zugänglich mit Fn. (Die Tastenkombinationen als Ersatz für Entf, Bild auf/ab und Pos1/Ende machen nur Emacs-Nutzer glücklich.) Dazu kommt der geringe Hub bei den Airs, und daß die Tastatur offensichtlich auf die Optik optimiert wurde und nicht auf die Ergonomie (=> half-size-Pfeiltasten, keine abgesetzten F-Tastenblöcke).
Das ist ja sicherlich alles Geschmackssache, aber mich macht diese Tastatur immer unglücklich
Wer hat dir denn den Unsinn erzählt?
Niemand. Selbst gemachte Erfahrung.
ABCDEFG schrieb:
Entf geht über Fn+Backspace was woran man sich erst einmal gewöhnen muss, das gebe ich zu. Ansonsten kannst du fest einstellen dass die F-Tasten ganz normal funktionieren, also ohne vorher FN drücken zu müssen. Als Cursortasten habe ich ganz normale Pfeiltasten. Die Ergonomie sucht seines gleichen.
Erst meinst du, ich erzähle Unsinn, dann stimmst du einigen meiner Einwände zu, den Einwand mit den Pfeiltasten hast du falsch verstanden, die fehlenden Navigationstasten kommentierst du nicht, und zum guten Abschluß erklärst du die Ergonomie für konkurrenzlos. Dann ist ja alles klar
Es heißt übrigens "die Ergonomie sucht ihresgleichen".
ABCDEFG schrieb:
Ich habe auch noch einen dicken PC und noch keine Tastatur gefunden bei der ich so fehlerfrei tippen kann wie auf dem Macbook.
Wunderbar, dann ist es ja das Richtige für dich.
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audacia schrieb:
die fehlenden Navigationstasten kommentierst du nicht
Achtung, besonders heimtückisch: Nicht nur Print Screen und Scroll Lock, sondern sogar der Nummernblock fehlt. Auch eine gut verarbeitete und leicht erreichbare Reset-Taste und einen Zigarettenanzünder vermisse ich schmerzlich.
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Jetzt spottest du noch. In ein paar Generationen gibt es das MacBook Wheel, dann wirst du dich meiner warnenden Worte erinnern :p
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audacia schrieb:
Jetzt spottest du noch. In ein paar Generationen gibt es das MacBook Wheel, dann wirst du dich meiner warnenden Worte erinnern :p
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Also bei uns nehmen ziemlich viele nen Lenovo mit Docking-station und sagen das ist genial. Klar, kostet dann dementsprechend.
Aber ich denke, zum Programmieren kann man nen lowcost Laptop nehmen mit ner gesscheiten CPU und ein wenig Arbeitsspeicher. Ist jetzt nicht so Krass wie beim Gaming
Wenn du nen normalen suchst würd ich einfach bei Notebooksbilliger schaun oder halt hier wenn du dir einen zusammenstellen willst. Aber im ernst, zum programmieren braucht man nichts besonderes außer man lässt lauter virtuelle Maschinen darauf laufen
Mein Chef programmiert auf Mac und regt sie die ganze Zeit über Windows auf wenn er am Mac war und übern Mac wenn er am Windows war. Weiß nicht ob das so eine gute Idee ist.
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artara schrieb:
Mein Chef
artara schrieb:
programmiert
Oh!
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artara schrieb:
Also bei uns nehmen ziemlich viele nen Lenovo mit Docking-station und sagen das ist genial. Klar, kostet dann dementsprechend.
Ich finde die Lenovos ja furchtbar. Eigentlich habe ich noch keinen Laptop gesehen, der nicht von Apple kommt und der nicht furchtbar ist... Alle Lenovos, die ich bis jetzt hatte (W500, X220) sind konstant am lüften und werden extrem heiß (keine Chance, die auf die Schenkel zu setzen), hatten grausame Bildschirme (weiß jetzt aber nicht, ob sich das nicht vielleicht mir einem Upgrade verbessert), haben Touchpads wie vor 20 Jahren, schreckliche Lenovo-Addons (für WLAN-Management, Energie-Management usw), die alles wofür sie da sind zu puren Schmerz werden lassen, sind laut, selbst wenn sie mal ausnahmsweise nicht am lüften sind (meine X220 klingt aus irgendeinem Grund so als hätte er eine Festplatte – trotz SSD), und und und... Wenn du das Geld hast dir einen Mac zu kaufen, tu's. Selbst wenn das erste was du damit machst, ist, Windows oder Linux draufzuspielen.
Allein das rote Maus-Ding. Das mag ja vor 30 Jahren eine eche Offenbarung gewesen sein. Aber jetzt macht Apple seit bald 8 Jahren vor, wie man riesige, richtig gute Trackpads baut. Was macht Lenovo? Anstatt die ganze Museumstechnologie auf dem X220 rauszuschmeissen, nehmen sie sich den Platz für eine Reihe Mausbuttons unter der Leertaste, falls man den Knubbel verwenden, dann eine Minitrackpad, drunter nochmal eine Reihe Buttons, falls man das Mini-Trackpad verwendet. Argh?!
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XDVD schrieb:
Alle Lenovos, die ich bis jetzt hatte (W500, X220) sind konstant am lüften und werden extrem heiß (keine Chance, die auf die Schenkel zu setzen)
Dann mach mal die diskrete Graphik aus. Mein T500 bleibt auch unter (CPU-)Vollast kühl und leise. Überhaupt sind Thinkpads mit Abstand die leisesten Notebooks, die ich kenne, mit Ausnahme der Generation mit Arrandale-CPUs.
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audacia schrieb:
Dann mach mal die diskrete Graphik aus. Mein T500 bleibt auch unter (CPU-)Vollast kühl und leise. Überhaupt sind Thinkpads mit Abstand die leisesten Notebooks, die ich kenne, mit Ausnahme der Generation mit Arrandale-CPUs.
Momentan verwende ich den X220, weil mir den W500 zu unhandlich war. Und der hat gar AFAIK keine diskrete Grafikkarte, oder? Trotzdem ist der, obwohl ich nichts aufwaendiges mache, immer am lueften. Und dann auch nicht konstant in einer Geschwindigkeit, sondern immer nach "Last" variierend.