S/FTP nicht geeignet für 1GBit-Ethernet?
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Doundhog schrieb:
Was sagt der Kabeltester?
Müsste ich mir mal bestellen. Meine ungeschirmten Leitungen funktionieren aber prima. Die geschirmte Rolle die ich mir gekauft habe, muss unter aller Sau sein!
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_Frage schrieb:
Doundhog schrieb:
Was sagt der Kabeltester?
Müsste ich mir mal bestellen.
Lohnt sich für die einmalige Anwendung nicht.
Die billigen Teile testen nur auf richtige Durchkontaktierung, das kriegst du auch mit einem normalen Multimeter hin, so eines lohnt sich eher, da es vielfältig anwendbar ist.
Dieser Kabeltester auf den der Link zeigt ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn man
A) ständig Kabel testen muss und somit Zeit sparen möchte*
oder
C) selbst bei der richtigen Steckerbelegung ständig durcheinander kommt, dann sollte man es aber bleiben lassen, seine Kabel selbst zusammenzufrickeln.* Auf die Qualität der Übertragung bei einer gegebenen Frequenz testen diese Billigteile nicht! Für Profis gibt es daher bessere Geräte, die kosten dann aber ein vielfaches davon.
Meine ungeschirmten Leitungen funktionieren aber prima. Die geschirmte Rolle die ich mir gekauft habe, muss unter aller Sau sein!
Wenn die Belegung der Pins stimmt, dann könntest du mal einen Test bei nur 10 MBit/s durchführen. Das lässt sich bei jeder Netzwerkkarte einstellen.
Wenn es dann da funktioniert und bei 1 GB/s nicht, dann liegt es wohl am Kabel oder an deiner Durchführung das Kabel an den Stecker dranzufrimmeln.
Wenn du nen Elektroniker mit Oszi kennst, könntest du den mal bitten, dein Kabel mit dem Oszi und einem Frequenzgenerator durchzumessen.
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Ich hatte und habe bis jetzt immer so getestet, dass ich das Kabel vom Router zum externen Switch abnahm und dann dafür das gecrimpte einsteckte. Jetzt habe ich es mal zwischen Router und einem Computer angeschlossen. Auch da passiert erst einmal gar nichts. Nach c.a. 10 Sek. besteht dann scheinbar eine 100MBit-Verbindung aber die eine LED der Buchse vom Computer leuchtet rot.
Ich bin mir nicht ganz sicher was ich hier für Stecker habe aber sie haben eine teilweise Metallummantelung und in der Eingangsöffnung für das Kabel ist eine Zunge, die die Schirmung vom Kabel berührt, sofern ich die Schirmung einfach umlege, so dass sie außen am Mantel des Kabel wieder zurück geht.
Der Kontakt mit den einzelnen Adern am Stecker selbst scheint sehr ordentlich. Entweder hat mittlerweile die Crimp-Zange einen schaden oder die Ethernet-Chips finden keine Frequenz die heil ankommt. Die Drähte sehen zwar wie Kupfer aus aber an den Aderschnittstellen sieht es wie normales Metall aus, als wenn nur ganz wenig Kupfer auf den Drähten ist.
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Ich hab immer mit ner RJ45-Doppel-Dose via Multimeter an den Anschlussklemmen den Widerstand gemessen. (Inzwischen kaufe ich Kabel aber nur noch fertig)
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Ich weiß nicht wieso aber als Verlegekabel gibt es Netzwerkkabel die für RJ45-Stecker nicht geeignet sind. Jetzt stand das zwar nicht da wo ich meine Rolle bestellt hatte aber es wird auch als Verlegekabel bezeichnet. Also liegt das Problem wohl echt an den einzelnen Nadeln die mit der Crimp-Zange runter gedrückt werden. Verstehe zwar nicht wieso aber anders kann ich mir das nicht erklären. Oder kann Ethernet Gigabit auf 250MHz nicht?
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Ähm Verlegekabel nimmt man nicht für RJ45 Stecker.
Verlegekabel zeichnen sich dadurch aus, dass jede Leitung aus einer einzigen Kupferader besteht, bei den Patchkabel ist dies nicht so, da besteht jede Leitung aus mehreren Kupferadern.
Deswegen sind Verlegekabel auch starrer als Patchkabel.Und das ist deswegen so, weil an den Netzwerkbuchsen, die in die Wand eingegipst werden, nur mit einer Einaderleitung eine zuverlässige Verbindung mit den zwei Anschlussschneiden pro Leitung in der Netzwerkdose zustande gebracht werden können.
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Hey, nun lästert mal nicht so über den billigen Kabeltester.
In 99.99% der Fälle sind Probleme wie das beschriebene auf schlechtes/fehlerhaftes Crimpen zurückzuführen und lassen sich mit so nem Tester am einfachsten identifizieren.
Und wer sich ne Crimpzange besorgt will wohl nicht nur ein Kabel anfertigen.Davon abgesehen möchte ich dich mit dem Multimeter sehen, wenn z.B. die Kabelenden in verschiedenen Räumen liegen ...
Dass Verlegekabel nicht zum Stecker-Crimpen geeignet ist dürfte eigentlich jedem auffallen, der das mal probiert hat: die Isolierung der Adern ist üblicherweise genau soviel zu dick, dass sie vielleicht gerade noch durch die guide plate (Kämmchen) passen, aber nicht in den Stecker selbst.
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Dann weiß ich auch nicht was ich hier für eine Verlegekabelrolle habe. Ist nämlich eigentlich nicht wirklich Star und in den einzelnen Adern sind mehrere Drähte, auch wenn überraschend wenige.
Und ich finde meine Stecker gut gecrimpt. Wenn ich die Stecker auseinander nehme, sehe ich das jede einzelne Ader bis vorne hin anschlägt und von jeder Nadel die 2 Spitzen durchgedrungen sind.
Ich wollte S/FTP haben, weil ich mehrere Leitungen nebeneinander verlegen will und glaub die Variante so billiger kam als einfach geschirmt.
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Doundhog schrieb:
Davon abgesehen möchte ich dich mit dem Multimeter sehen, wenn z.B. die Kabelenden in verschiedenen Räumen liegen ...
Ist doch kein Problem, dann verwende ich einfach ein 230V Verlängerungskabel von der Kabeltrommel als Leitungsverlängerung zum Durchtesten.
So eines hat man eigentlich immer zu Hause.
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Und das ist deswegen so, weil an den Netzwerkbuchsen, die in die Wand eingegipst werden, nur mit einer Einaderleitung eine zuverlässige Verbindung mit den zwei Anschlussschneiden pro Leitung in der Netzwerkdose zustande gebracht werden können.
Quellen? Höre ich zum ersten mal, dass das der Gund ist.
Ist doch kein Problem, dann verwende ich einfach ein 230V Verlängerungskabel von der Kabeltrommel als Leitungsverlängerung zum Durchtesten.
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Also habe gerade eben mit dem NSHL468 eins von den betroffenen Kabel überprüft und dabei ist mir aufgefallen, dass [2] erst schwach leuchtet und dann [2] und [3] zusammen und dann geht es normal weiter. Schiebeschalter war in dem Moment auf "S".
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Sqwan schrieb:
Und das ist deswegen so, weil an den Netzwerkbuchsen, die in die Wand eingegipst werden, nur mit einer Einaderleitung eine zuverlässige Verbindung mit den zwei Anschlussschneiden pro Leitung in der Netzwerkdose zustande gebracht werden können.
Quellen? Höre ich zum ersten mal, dass das der Gund ist.
Tja, was soll ich darauf antworten? Das ist wirklich der Grund, das kannst du gerne genauer nachrecherchieren.
Es läßt sich aber auch mit etwas Logik leicht nachvollziehen warum das so ist.Ist doch kein Problem, dann verwende ich einfach ein 230V Verlängerungskabel von der Kabeltrommel als Leitungsverlängerung zum Durchtesten.
Warum
?
Für den Durchpipser genügt sogar billigster blanker Kupferdraht.
Selbst eine Länge von 1 km bei entsprechendem Durchmesser könntest du da vernachlässigen, hauptsache das Teil ist niederohmig.Insofern ist das mit dem 230 V Kabel vollkommen richtig.
Man hat so eines eigentlich in jedem Haushalt zur Hand und die Drahtdicke sorgt sogar für einen besonders niedrigen ohmschen Widerstand, da wird das Durchgangstesten zum Kinderspiel.Oder wolltest du mit dem
jetzt sagen, dass du gar nicht verstanden hast, worum es ging? Daten via Ethernetprotokoll transportiert man so natürlich nicht. Hast du etwa DAS gedacht? Das würde dein
nämlich erklären, aber die Dämmlichkeit würde dann auf dich zurückfallen.
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Auf dem Kabel steht "PATCH".
Wenn ich das Kabel nur beim Master einstecke und einschalte leuchtet [2] trotzdem.
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Auskenner schrieb:
Sqwan schrieb:
Und das ist deswegen so, weil an den Netzwerkbuchsen, die in die Wand eingegipst werden, nur mit einer Einaderleitung eine zuverlässige Verbindung mit den zwei Anschlussschneiden pro Leitung in der Netzwerkdose zustande gebracht werden können.
Quellen? Höre ich zum ersten mal, dass das der Gund ist.
Tja, was soll ich darauf antworten? Das ist wirklich der Grund, das kannst du gerne genauer nachrecherchieren.
Es läßt sich aber auch mit etwas Logik leicht nachvollziehen warum das so ist.Ich glaube es liegt überwiegend am Preis.
Starres Kabel ist leichter zu verlegen und anzuklemmen.
Außerdem ist es weitaus günstiger.
Da bei Einbau-Dosen keine Bewegung auf dem Kabel ist, ist hier flexible Leitung einfach unnötig.Auskenner schrieb:
Ist doch kein Problem, dann verwende ich einfach ein 230V Verlängerungskabel von der Kabeltrommel als Leitungsverlängerung zum Durchtesten.
Warum
?
Für den Durchpipser genügt sogar billigster blanker Kupferdraht.
Selbst eine Länge von 1 km bei entsprechendem Durchmesser könntest du da vernachlässigen, hauptsache das Teil ist niederohmig.Insofern ist das mit dem 230 V Kabel vollkommen richtig.
Man hat so eines eigentlich in jedem Haushalt zur Hand und die Drahtdicke sorgt sogar für einen besonders niedrigen ohmschen Widerstand, da wird das Durchgangstesten zum Kinderspiel.Natürlich "geht" das in der Theorie. In der Praxis ist es aber fast unmöglich die Kontakte mit einem Schuko-Stecker zu brücken.
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Sqwan schrieb:
Auskenner schrieb:
Sqwan schrieb:
Und das ist deswegen so, weil an den Netzwerkbuchsen, die in die Wand eingegipst werden, nur mit einer Einaderleitung eine zuverlässige Verbindung mit den zwei Anschlussschneiden pro Leitung in der Netzwerkdose zustande gebracht werden können.
Quellen? Höre ich zum ersten mal, dass das der Gund ist.
Tja, was soll ich darauf antworten? Das ist wirklich der Grund, das kannst du gerne genauer nachrecherchieren.
Es läßt sich aber auch mit etwas Logik leicht nachvollziehen warum das so ist.Ich glaube es liegt überwiegend am Preis.
Starres Kabel ist leichter zu verlegen und anzuklemmen.
Außerdem ist es weitaus günstiger.
Da bei Einbau-Dosen keine Bewegung auf dem Kabel ist, ist hier flexible Leitung einfach unnötig.Nein, es geht wie ich bereits sagte um das anklemmen und dabei eine sichere Verbindung zu haben.
Alles andere ist nicht der Grund.Natürlich "geht" das in der Theorie. In der Praxis ist es aber fast unmöglich die Kontakte mit einem Schuko-Stecker zu brücken.
Für so etwas gibt es Krokodilklemmen, die kauft man sich logischerweise zum Multimeter dazu, da man die immer gebrauchen kann.
Für die Verbindung zwischen 230V Kabel und Ethernetdose nimmt man ein kleines Stück draht, das hat eigentlich auch jeder Zuhause.Vergiß nicht, dass im Ursprungspost die Behauptung aufgestellt wurde, dass niemand Abstände von > 2 m mit einem Multimeter überbrücken könnte.
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Auskenner schrieb:
Sqwan schrieb:
Auskenner schrieb:
Sqwan schrieb:
Und das ist deswegen so, weil an den Netzwerkbuchsen, die in die Wand eingegipst werden, nur mit einer Einaderleitung eine zuverlässige Verbindung mit den zwei Anschlussschneiden pro Leitung in der Netzwerkdose zustande gebracht werden können.
Quellen? Höre ich zum ersten mal, dass das der Gund ist.
Tja, was soll ich darauf antworten? Das ist wirklich der Grund, das kannst du gerne genauer nachrecherchieren.
Es läßt sich aber auch mit etwas Logik leicht nachvollziehen warum das so ist.Ich glaube es liegt überwiegend am Preis.
Starres Kabel ist leichter zu verlegen und anzuklemmen.
Außerdem ist es weitaus günstiger.
Da bei Einbau-Dosen keine Bewegung auf dem Kabel ist, ist hier flexible Leitung einfach unnötig.Nein, es geht wie ich bereits sagte um das anklemmen und dabei eine sichere Verbindung zu haben.
Alles andere ist nicht der Grund.Okay. Hast du dazu irgendwo Quellen?
Auskenner schrieb:
Natürlich "geht" das in der Theorie. In der Praxis ist es aber fast unmöglich die Kontakte mit einem Schuko-Stecker zu brücken.
Für so etwas gibt es Krokodilklemmen, die kauft man sich logischerweise zum Multimeter dazu, da man die immer gebrauchen kann.
Für die Verbindung zwischen 230V Kabel und Ethernetdose nimmt man ein kleines Stück draht, das hat eigentlich auch jeder Zuhause.Vergiß nicht, dass im Ursprungspost die Behauptung aufgestellt wurde, dass niemand Abstände von > 2 m mit einem Multimeter überbrücken könnte.
Gehen tut das sicher. Irgendwie. Hast du jemals versucht mit einer Kroko-Klemme einen kontakt in einer Dose zuverlässig zu erwichen?
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Auskenner schrieb:
Ist doch kein Problem, dann verwende ich einfach ein 230V Verlängerungskabel von der Kabeltrommel als Leitungsverlängerung zum Durchtesten.
Ja, man kann sich auch einen Knopf an die Backe nähen ...
Wie gesagt, weiter oben wurde erklärt, dass sich so ein Tester nicht lohne, aber m.E. würde schon die Aussicht auf auch nur einmaliges Rumhantieren mit Multimeter und Kabeltrommel die "Investition" in einen Tester mehr als rechtfertigen._Frage schrieb:
NSHL468 eins von den betroffenen Kabel überprüft und dabei ist mir aufgefallen, dass [2] erst schwach leuchtet und dann [2] und [3] zusammen und dann geht es normal weiter. Schiebeschalter war in dem Moment auf "S". [...]
Wenn ich das Kabel nur beim Master einstecke und einschalte leuchtet [2] trotzdem.Deutet auf den von mir vermuteten Crimp-Fehler oder auf ein beschädigtes Kabel hin.
Wofür steht das "S", und hast du als Gegenprobe mal ein garantiert gutes Kabel getestet, also idealerweise ein industriell vorkonfektioniertes?