Tiere in Not
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PeterTheMaster schrieb:
so ein stuss. meinst du, auf der welt wird gehungert, weil man nicht in der lage ist, genug futter zu exportieren? falsch. die potenziellen empfaenger koennen es sich nicht leisten.
Die potenziellen Empfänger werden teils sogar dazu gezwungen Getreide billig als Tierfutter zu exportieren nur damit anderswo teures Getreide ins Meer gekippt werden kann damit es nicht zu einem Preisverfall kommt.
Du hast schon Recht, das Problem ist nicht dass zuwenig produziert wird, aber der Einsatz von billigem Getreide als Tierfutter beeinflusst die gerechte Verteilung noch weiterhin negativ.
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Gerard schrieb:
ich glaube die wenigsten hier sind anti-fleisch von natur aus ihr habt euch von tv bildern ein lulen lassen.
Ich habe meine Anti-Fleisch-Meinung bestimmt nicht aus dem Fernsehen (das wird auch ziemlich schwierig, wenn ich nur ab und zu mal die Tagesschau mitgucke), sondern aus der Erfahrung, die ich mit Tieren bisher gemacht habe - wir haben davon nämlich eine ganze Menge draußen rumlaufen (Landleben rules). Ich kenne dagegen bestimmt mehr Omnivoren, die das Fleisch einfach mit abgeschaltetem Gewissen in sich reinstopfen, weil sie die Stimmung allgemein zu pro-Fleisch ist. Nichts gegen bewusste Omnivoren, aber Verdrängung kann ich nicht ab.
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Interessant. Ich habe den Thread gerade überflogen, und muss erfreut feststellen, dass hier ja doch ein paar Leute gibt die nicht nach dem Motto :
"Ich habe Scheuklappen auf, und ich sehe garnicht ein die abzunehmen" leben.
Auf der anderen Seite sollten ein paar andere Leute (will jetzt keine Namen nennen) vielleicht zuerst mal im stillen Kämmerchen einwenig überlegen, bevor sie posten.
Allerdings ist das Thema ein wenig abgedriftet.
Zum Thema Vegetarier: Es ist ganz gewiss nicht gesund, komplett auf Fleisch
oder komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Gerade Heranwachsende brauchen Fleisch. Und, der Mensch ist schon seit hunterttausend Jahren(oder mehr) Omnivore(Allesfresser).Zum Thema Walfang(für alle die noch Zweifel haben):
Die Inuit(Eskimos) fangen mit primitiven Mitteln Wale. Der Walfang ist sogar lebensgefährlich, das ein Wal so ein kleines Fischerboot mit Leichtigkeit zum kentern bringen kann. Das heisst, die Inuit sind garnicht in der Lage den Bestand der Wale zu gefährden. Die haben in tausenden von Jahren nicht das geschafft, was moderne "Schlachtschiffe" von Walfangflotten in wenigen Jahren verursachen. Desweiteren nutzen die Inuit alles, aber auch alles der Wale. Selbst Haut und Knochen. Die Japaner dagegen fangen z.B. Pottwale ledigich wegen des Ambras, um damit Parfüme herzustellen.
Mfg,
MastaFlasH
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milch und eier zu essen, reicht das eigentlich?
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Wie? Also nur Milch und Eier und sonst nichts?
Ich glaube nicht.
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MastaFlasH schrieb:
Zum Thema Vegetarier: Es ist ganz gewiss nicht gesund, komplett auf Fleisch
oder komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Gerade Heranwachsende brauchen Fleisch. Und, der Mensch ist schon seit hunterttausend Jahren(oder mehr) Omnivore(Allesfresser).Was die Wale angeht, stimme ich dir zu.
Aber es wäre nett, wenn du dein einfach als Tatsache vorausgesetztes "es ist ganz gewiss nicht gesund" etwas erläutern würdest. Was ich davon halte, sich einfach nach seinen Vorfahren zu richten, habe ich ja schon weiter oben geschrieben. Was wir vor 100000 Jahren gemacht haben ist (für sich genommen) noch kein Argument, schon alleine, weil wir heute in jedem Supermarkt eine umfangreichere vegetarische Ernährung zusammenstellen können als irgendein Bauer vor 5000 Jahren.
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ok das argument das einige nur vergetaria sind weil sie sich von tv bildern ein lulen lassen könnnt ihr vergessen, aber kommen wir zu den thema vegetaria und ungesund, ungesund ist es nicht direkt sondern anstrengender, anstrengend weil man nicht die gleiche auswahl hatt, anstrengender weil die fleischfresser einen die essen wegschnapen weil es intersanter aussieht, ansträngender weil man mehr auf sein ernährung achten muss
nicht desto trotz könnte ich mir vorstellen vegetarisch zu leben, habe auch in letzter zeit viele vegetarische sachen gekocht und sie mundeten mir aber ich bin ehrlich gesagt zu faul
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MastaFlasH schrieb:
Zum Thema Vegetarier: Es ist ganz gewiss nicht gesund, komplett auf Fleisch oder komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Gerade Heranwachsende brauchen Fleisch.
Es wäre nett wenn Du dazu genaueres schreiben würdest als "Der Mensch braucht Fleisch", solche Aussagen per se sind nämlich einfach nicht hilfreich; sag mir was so wichtiges man nur aus Fleisch beziehen kann dann kann man auch etwas damit anfangen...
Gerard schrieb:
...aber kommen wir zu den thema vegetaria und ungesund, ungesund ist es nicht direkt sondern anstrengender, anstrengend weil man nicht die gleiche auswahl hatt, anstrengender weil die fleischfresser einen die essen wegschnapen weil es intersanter aussieht, ansträngender weil man mehr auf sein ernährung achten muss
Das stimmt leider definitiv, da muss ich Dir Recht geben.
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also aus eigener erfahrung kann ich sagen:
ich versuche jetzt seit August, mich nicht mehr von Fleisch zu ernähren (außer von Fischen, sonst dürfte ich kein Sushi mehr essen :D), und muss sagen, dass es nicht so besonders anstrengend ist.
3x hab ich mich seitdem "geirrt" (wer denkt schon ständig daran, dass in einer harmlosen frühlingsrolle fleisch drin ist?), aber der gute wille gleicht das aus
und körperlich bin ich fit, geistig auch, fehlen tut mir -so scheint's- nichts
nur ab und zu, wenn jemand eine wurstsemmel mithat, kann ich halt nicht mehr schnorren.
und fleischersatz gibt es auch genug (genug gutes nämlich)/edit: modalverbchen
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davie schrieb:
ich versuche jetzt seit August, mich nicht mehr von Fleisch zu ernähren (außer von Fischen, sonst dürfte ich kein Sushi mehr essen :D), und muss sagen, dass es nicht so besonders anstrengend ist.
Hm, anstrengender als einfach auch Fleisch zu essen ist es schon, nicht viel aber doch ein bisschen, besonders in Kantinen mit ohnehin begrenzter Auswahlmöglichkeit etc.
Am anstrengendsten finde ich eigentlich das Zutatenlisten lesen um herauszufinden ob in meinem Essen Gelatine/ Schmalz oä. enthalten sind, das ist das einzige Unangenehme. (Am Anfang fand ich es nicht so schlimm aber mittlerweile esse ich doch schon seit 7 oder 8 Jahren kein Fleisch mehr und staune doch trotzdem immer wieder darüber wo man überall völlig unnötigerweise Gelatine reintun kann.)
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ja, mm.. ich hab ne nette freundin, die schon seit 8 jahren vegetarierin ist, und deren eltern sich auch vegetarisch ernähren, die sagt mir dann immer "neein! omg! iss das nicht!". aber bei frühlingsrollen kennt sie sich auch nicht so gut aus
ich finde aber nicht, dass vegetarier eingeschränkt sind, dadurch, dass ihre omnivoren kollegen ihnen alles wegessen, sondern, dass diese nur das fleisch essen und denn rest für *uns* "übrig"lassen
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davie schrieb:
ich finde aber nicht, dass vegetarier eingeschränkt sind, dadurch, dass ihre omnivoren kollegen ihnen alles wegessen, sondern, dass diese nur das fleisch essen und denn rest für *uns* "übrig"lassen
Hm, meine Freunde essen fast immer von allem etwas und futtern mir somit auch Teile meines Essens weg. ("Hm, sehr gut, und das ist ganz ohne Fleisch? Schmeckt aber eigentlich trotzdem recht gut..." Sowas kann echt mühsam sein... )
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ich nehm nie essen mit zu meinen freunden
aber wenn ich die sache aus den augen meiner eben genannten freundin betrachte, die hab ich selbst und andere schon oft um was gebeten
du darfst nur nicht so auffällig tun, als vegetarier
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davie schrieb:
ich versuche jetzt seit August, mich nicht mehr von Fleisch zu ernähren (außer von Fischen, sonst dürfte ich kein Sushi mehr essen :D)
Was ist eigentlich an Fischen so anders, wieso zählen die nicht als echtes Fleisch?
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DrGreenthumb schrieb:
Was ist eigentlich an Fischen so anders, wieso zählen die nicht als echtes Fleisch?
für die vegetaria zählen die schon als fleisch, blos die christen machen da ein unterschied damit sie in der fasten zeit fisch essen dürfen (ps. bieber gehören bei den christen auch zu den fischen, deswegen düfen sich auch in der fasten zeit gegessen werden)
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MastaFlasH schrieb:
Die Japaner dagegen fangen z.B. Pottwale ledigich wegen des Ambras, um damit Parfüme herzustellen.
Das ist übrigens falsch.
Der Rest vom Wal wird in Japan gegessen. Und zwar als eine Art Steak, aber Teile kommen auch in die Supp'.
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nein, hab mich wohl falsch ausgedrückt: ich(!) esse fisch- ab und zu; und ich gebe zu, dass das falsch ist (von meiner einstellung her)- und dass ich versuche so wenig wie möglich davon zu mir zu nehmen
ganz auf tierische eiweiße möchte ich eben - bin noch im entwicklungsprozess - zur sicherheit nicht verzichten.
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davie schrieb:
ganz auf tierische eiweiße möchte ich eben - bin noch im entwicklungsprozess - zur sicherheit nicht verzichten.
Tierische Eiweiße sind nicht das Interessante an Fisch, der Eiweiß-Bedarf von Lacto-Ovo-Vegetariern ist normalerweise auch ohne Fisch mehr als gesichert, selbst wenn diese sich nicht großartig mit ihrer Ernährung auseinandersetzen, der teils relativ hohe Anteil von Omega-3 Fettsäuren dagegen kann auf keinen Fall schaden. (Wobei dieser allerdings in erster Linie bei wild lebenden Kaltwasserfische gegeben ist - Leinsamenöl, Rapsöl etc. sind in der Hinsicht als nicht-tierische Alternative sehr günstig...)
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Marc++us schrieb:
Der Rest vom Wal wird in Japan gegessen. Und zwar als eine Art Steak, aber Teile kommen auch in die Supp'.
Nein, genau DAS ist falsch.
Die Japsen jagen sie, machen Parfüm daraus, und der Rest wird weggeschmissen, weil Walfleisch
a) aufgrund der vielen, wie immer vom (Scheiss-)Menschen stark vergiftet Meere giftig ist, und
b) kaum noch Abnehmer findet.Und nochwas: Wer sagt denn hier, das Tiere nichts fühlen? Und gerade Wale haben ein HOCHENTWICKELTES SOZIALVERHALTEN. Als ob die Wale das überhaupt nicht interessiert, das "mal eben" ein Artgenosse mittels Harpunen in mehrstündigen Todeskämpfen abgeschlachtet wird und stirbt. Wale haben genau so familien wie wir. Wie fändet ihr das denn, wenn jemand ankommt und mal eben eure Mutter abschlachtet, sie auseinander nimmt, Parfüm aus ihr macht und den Rest verbrennt oder in die Mülltonne schmeisst? Fändet ihr das etwa toll?
Der Mensch ist nunmal eine Missgeburt der Natur, die zu Intelligent (oder besser: zu Dumm) ist, und mit ihrer Umwelt nicht umgehen kann; Kein Tier tötet oder vernichtet die Natur oder seine Artgenossen. Der Mensch tötet zu tausenden, millionen seine Artgenossen (Kriege). Das beweist auch, das der Mensch kein Tier ist, denn er hat es nicht mal annähernd verdient, so bezeichnet zu werden. Ich verweise auf das Lied "Gebet an den Planeten" von Thomas D. ...Übrigens: Interessante Diskussion!
Gruss, ~cp code_pilot