Nuclear bomb simulation
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was heisst schon perfect
sicherlich zaehlt nicht nur die raeumliche aufloesung, sondern auch die aufloesung der zeit. aber hast scho recht, je genauer, desto besser.die theorie ist ja auch erstmal trivial,
-alle atome versuchen moeglichst viel raum fuer sich zu ergattern,
-alle atome sind traege und deswegen ist die druckverteilung bei der kompression nicht gleichmaessig
-alle elektronen spalten die atomkerne wodurch zwei atome entstehen die wiederrum gleich viel raum einnehmen wollen und dadurch entsteht druck usw.aber das ist der triviale teil, das koennte ich sicherlich in ner stunde implementieren.
die daten zu erhalten ist ne andere sache, kritische masse, atom gewicht -> anzahl atome -> speicherverbrauch.
und dann weiss ich immer noch nicht was erforscht wird, die kompressions art? die behaelter art? gibt es vielleicht dotierungen mit denen ne art katalysator eingepflanzt wird? ist es eine masse oder ein pulver oder... ?
die frage ist auch, werden die elektronen und atome wirklich simuliert? oder werden winzige massen mit statistischen mitteln behandelt. physiker neigen ja oft dazu dieses system zu nutzen...
also weiter
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Ich glaube viel wird simuliert um ein zweites Castle Bravo zu verhindern
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ja, davon habn ich gehoert, aber das problem entstand nur weil sie etwas nicht in die berechnungen nahmen was relevant war -> menschliches versagen.
viele dinge jedoch, z.b. halbwertszeit sind einfach nur statistiken die man annimmt und nicht simuliert.
kann sein dass bei so ner nuclear reaktion aenlich vorgegangen wird.gibt es denn hier keinen studenten/praktikanten der mir ein paar NSA paper leaken koennte?
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Vielleicht hilft das weiter: http://www.princeton.edu/~globsec/publications/effects/effects.shtml
Ich könnte mir vorstellen, dass man in den Simulationen ziemlich heftige partielle differentialgleichungen mittels FEM oder einer ähnlichen Methode löst. Aber ich kenne mich mit der involvierten Physik auch nicht sonderlich aus.
Wobei es bei den Tests natürlich auch darauf ankommen wird, was man genau wissen will. Geht es darum das Design einer neuen Bombe zu testen oder die Auswirkungen einer Bombe auf mechanische/biologische/elektronische Strukturen/Systeme oder um Atmosphereneffekte etc.
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rapso schrieb:
gibt es denn hier keinen studenten/praktikanten der mir ein paar NSA paper leaken koennte?
eher DOD oder DOE Papers. Die NSA hat damit nichts zu tun :).
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Hier noch ein paar Dinge die ich gefunden habe:
http://harmo.org/conferences/proceedings/_Cavtat/publishedSections/PPT/H12_043_Bartnicki.pdf
http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6V4D-44NMB1D-3&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=17e5c197b0a93ba60d5990a8fdffe5a8 leider kostenpflichtig
http://oai.dtic.mil/oai/oai?verb=getRecord&metadataPrefix=html&identifier=AD0841396
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rüdiger schrieb:
Vielleicht hilft das weiter: http://www.princeton.edu/~globsec/publications/effects/effects.shtml
danke, chapter 1, 8 und 11 hatten einiges nuetzliches. leider kann man sich nicht sicher sein, ob darauf wirklich die simulationen basieren
Ich könnte mir vorstellen, dass man in den Simulationen ziemlich heftige partielle differentialgleichungen mittels FEM oder einer ähnlichen Methode löst. Aber ich kenne mich mit der involvierten Physik auch nicht sonderlich aus.
ja, das hatte ich oben auch gemeint mit statistischen methoden, kenn ich von den Navier-Stokes equations.
Laut dem buch von oben basiert alles auch auf wahrscheinlichkeiten, 40moegliche aufteilungen, x% strahlungs, y% kinetische energie, da die neutronen mit extremer geschwindigkeit in einem kleinen koerper unterwegs sind, war die approximation mittels generationen auch schon recht genau, bei der menge an neutronen und atomen wird es im mittel genau so sein denk ich mir, jedenfalls bei reinem material.fehlt noch die antwort auf die frage was genau erforscht wird. ich koennte mir denken dass eine moeglichst gute ausbeute erreicht werden soll?
Wobei es bei den Tests natürlich auch darauf ankommen wird, was man genau wissen will. Geht es darum das Design einer neuen Bombe zu testen oder die Auswirkungen einer Bombe auf mechanische/biologische/elektronische Strukturen/Systeme oder um Atmosphereneffekte etc.
ich denke man will die kraft usw. also die primaere funktion erforschen, fuer auswirkungen auf die einzelnen koerper bestrahlt man wohl eh tiere
rüdiger schrieb:
rapso schrieb:
gibt es denn hier keinen studenten/praktikanten der mir ein paar NSA paper leaken koennte?
eher DOD oder DOE Papers. Die NSA hat damit nichts zu tun :).
die NSA ist ein datenmagnet, ich wuerde meinen da findet man alles
[quote="rüdiger"]Hier noch ein paar Dinge die ich gefunden habe:
http://harmo.org/conferences/proceedings/_Cavtat/publishedSections/PPT/H12_043_Bartnicki.pdf
http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6V4D-44NMB1D-3&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=17e5c197b0a93ba60d5990a8fdffe5a8 leider kostenpflichtig
http://oai.dtic.mil/oai/oai?verb=getRecord&metadataPrefix=html&identifier=AD0841396danke fuer die muehe und paper, leider war das dritte nicht zu laden (nur weisser screen im browser).
ich hoffe immer noch hier gibt es nen crack was das betrifft
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rapso schrieb:
ich hoffe immer noch hier gibt es nen crack was das betrifft
Frag vielleicht besser in einigen englisch sprachigen Newsgroups. sci.physics oder so was.
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Kleiner Gedanke meinerseits, sicherlich wird eine partielle Differentialgleichung gelöst, sehr wahrscheinlich auch mittels FEM, weil die Energieminimierung ein beliebtes Werkzeug der Physiker ist, Multiphysics ist auch damit kein Problem, sprich Wärmeentwicklung, Druckwelle, elektromagnetischer Impuls usw. Nevertheless, kalter Kaffee, aber (!) die Berechnung mittels FEM geht einer geeigneten Triangulation voraus, welche die PDG quasi schon implizit löst - je besser die Triangulation, desto besser die Qualität des Ergebnisses... ich könnte mir vorstellen, daß bei der derart großen Geschwindigkeit der Ereignisse eine stetige Reinstanzierung des Gitters vonnöten ist inkl. der Interpolationen...
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Adaptive Verfeinerungen geschehen meist lokal, deswegen braucht man kein komplett neues Gitter und auch die Interpolationen beschraenken sich auf geaenderte Bereiche. Allerdings ist die Sache mit der Balancierung bei adaptiver FEM nicht ganz trivial.