Was muss man heutzutage alles können?
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Boa, kannst du mal aufhören dein scheiss Gesülze ala "nur wer was neues erfindet ist ein Informatiker" überall zu verbreiten?! Ist ja echt schlimm, in jedem Thread der sich anbietet, fängstr du wieder von vorne an...
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Ja, klar wird geforscht. Aber das sind doch in den Unternehmen wenns hochkommt eine handvoll Informatiker. Die meisten (studierten) Informatiker programmieren. Wenn du da wiedersprichst frage ich mich ernsthaft, in welchen Firmen du denn schon Erfahrungen gesammelt hast?
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Integral schrieb:
Die meisten (studierten) Informatiker programmieren. Wenn du da wiedersprichst frage ich mich ernsthaft, in welchen Firmen du denn schon Erfahrungen gesammelt hast?
nein, ich widerspreche dem überhaupt nicht. nur haben die leute halt dann um sonst studiert. oder halt nur für den titel.
nep schrieb:
Boa, kannst du mal aufhören dein scheiss Gesülze ala "nur wer was neues erfindet ist ein Informatiker" überall zu verbreiten?! Ist ja echt schlimm, in jedem Thread der sich anbietet, fängstr du wieder von vorne an...
weil in jedem thread einer von euch studierten programmierern auftaucht und leuten einzureden versucht, dass man unbedingt studieren muss, um programmierer zu werden.
wenn du mir das gegenteil beweisen willst, sag, was du studierst hast, was du jetzt genau machst und wieviel du davon während deines studiums in vorlesungen gelernt hast. sobald mir jemand beweisen kann, dass man unbedingt studieren muss, um programmierer zu werden, sag ich kein wort mehr. also leg los.
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besserwisser schrieb:
Integral schrieb:
Die meisten (studierten) Informatiker programmieren. Wenn du da wiedersprichst frage ich mich ernsthaft, in welchen Firmen du denn schon Erfahrungen gesammelt hast?
nein, ich widerspreche dem überhaupt nicht. nur haben die leute halt dann um sonst studiert. oder halt nur für den titel.
Wieso hat man umsonst studiert, wenn man programmiert?
weil in jedem thread einer von euch studierten programmierern auftaucht und leuten einzureden versucht, dass man unbedingt studieren muss, um programmierer zu werden.
Ja, Programmierer als Beruf will man natürlich als Informatiker nicht werden. Das heißt aber nicht, dass man am Ende seine tollen Entwürfe nicht programmieren müsste, wie stellst du dir denn Softwareentwicklung vor? Die Eierköpfe im Elfenbeinturm malen Struktogramme, und die Sklaven unten im Keller hacken das in Lochkarten? Ja so war das mal vor 50 Jahren.
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Bashar hat das sehr schön ausgedrückt, was ich dachte. Ich kann das nur bestätigen. So läuft es nunmal nicht. Ein Informatiker programmiert in aller Regel auch, das heißt aber nicht, dass ihm das im Studium erlernte Wissen nichts nützt. Zumal ein programmierender Informatiker nicht gleich Vollzeitprogrammierer ist.
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Wahrscheinlich hat "besserwisser" noch Null Berufserfahrung. Kann Bashar nur bestätigen.
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Bashar schrieb:
Wieso hat man umsonst studiert, wenn man programmiert?
weil es jeder depp aus einem buch lernen kann. man darf sich blos nichts darauf einbilden, programmieren zu können. bildet sich ja wohl auch keiner viel ein, lesen und schreiben zu können.
hört mal auf, euch für so super toll zuhalten. zeigt eure akademische brillanz und man kann weiter reden. aber bitte bildet euch echt nicht so viel auf software-entwicklung bzw. programmierung ein. es gibt hier im board durchaus leute, die echte akademiker sind. es ist also nicht unmöglich. aber ein software-entwickler soll sich bitte nicht mit einem wissenschafter verwechseln.
ich warte nach wievor auf beispiele von an der universität erreichtem wissen, das ihr bei eurer software-entwicklung und programmierung anwendet. bist jetzt kam noch nichts.
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*Popcorn raushol*
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besserwisser schrieb:
Bashar schrieb:
Wieso hat man umsonst studiert, wenn man programmiert?
weil es jeder depp aus einem buch lernen kann. man darf sich blos nichts darauf einbilden, programmieren zu können. bildet sich ja wohl auch keiner viel ein, lesen und schreiben zu können.
Die Aussage meines Postings ist offenbar völlig an dir vorbeigegangen. Lohnt es sich überhaupt, mit dir zu diskutieren, besserwisser? Ich tendiere zu nein.
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besserwisser schrieb:
weil in jedem thread einer von euch studierten programmierern auftaucht und leuten einzureden versucht, dass man unbedingt studieren muss, um programmierer zu werden.
wenn du mir das gegenteil beweisen willst, sag, was du studierst hast, was du jetzt genau machst und wieviel du davon während deines studiums in vorlesungen gelernt hast. sobald mir jemand beweisen kann, dass man unbedingt studieren muss, um programmierer zu werden, sag ich kein wort mehr. also leg los.besserwisser schrieb:
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aber ein software-entwickler soll sich bitte nicht mit einem wissenschafter verwechseln.ich warte nach wievor auf beispiele von an der universität erreichtem wissen, das ihr bei eurer software-entwicklung und programmierung anwendet. bist jetzt kam noch nichts.
Weißt du ich hab echt überlegt da genauer drauf einzugehen, aber es wäre echt sinnlos... nur so viel:
- Niemand sagt, dass man studieren muss um zu programmieren
- Programmieren ist nicht gleich Programmieren, und Softwareentwicklung ist sowieso != Programmierung
- Ich glaube niemand behauptet dass ein Softwareentwickler ein Wissenschaftler ist (ich behaupte das zumindest nicht von mir)
- Es gibt keine (bzw. ganz wenige) Beispiele ala Vorlesung X hat mir im Beruf bei Aufgabe Y konkret geholfen. Das ist doch totaler Schwachsinn, und genau da hast du ja schon gar keine Ahnung von einem Studium: Ein Studium hat eigentlich gar nicht den Anspruch jemanden gezielt auf konkrete Beurfstätigkeiten vorzubereiten. Und gerade im Bereich der Informatik spielt die Abstraktionsfähigkeit (die man eben durchaus auch im Studium "erlernt") eine riesige Rolle.
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besserwisser schrieb:
wer nach seinem informatik studium nur programmierer ist, hat eindeutig den falschen beruf
Wer als Forentroll immer die gleichen Sprüche bringt, hat wirklich den falschen Beruf.
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besserwisser, hast du den Thread selbst gestartet?
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stimmt. die diskussion bringt nichts und interessiert mich auch gar nicht. ich werd aber sicher nicht müde, auf beiträge von euch zu antworten, in denen jedem gleich ein studium eingeredet wird.
und ganz zum thema:
was man können muss, ist davon abhängig, was man tun will. willst du webprogrammierung machen, lern eine sprache, die dafür verwendet wird (php, python, ruby, asp.net). willst du spieleprogrammierung machen, lerne c++ und 3d programmierung. willst du hardware programmierung machen, lern c bzw auch assembler. willst du datenbankanwendungen schreiben, brauchst du am ehesten java/c# und sql.
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besserwisser schrieb:
ich warte nach wievor auf beispiele von an der universität erreichtem wissen, das ihr bei eurer software-entwicklung und programmierung anwendet. bist jetzt kam noch nichts.
Vielleicht betrachtest du ein Studium aus einer falschen Perspektive. Sieh es doch mal als ein Beschäftigen mit vielen verschiedenen Teilbereichen der Informatik über ein paar Jahre hinweg. Das hat mit Wissenschaft oder konkretem Programmieren erstmal wenig zu tun. Desweiteren ist ein Studium wohl nicht unersetzbar, manch einer lernt im Selbststudium sicherlich mehr als in der Uni.
besserwisser schrieb:
willst du webprogrammierung machen, lern eine sprache, die dafür verwendet wird (php, python, ruby, asp.net). willst du spieleprogrammierung machen, lerne c++ und 3d programmierung. willst du hardware programmierung machen, lern c bzw auch assembler. willst du datenbankanwendungen schreiben, brauchst du am ehesten java/c# und sql.
Das klingt so festgefahren, man kommt ja nicht mit dem Wille zur Webentwicklung auf die Welt und verlässt sie genau so. Du kannst kombinieren oder zwischen den Bereichen hin- und herhüpfen, du kannst auch zwischendurch ein paar Jahre tischlern oder in die Politik gehen.
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Also in meiner Firma arbeiten nur studierte, und alle sind sie am programmieren. Außer vielleicht Projektleiter oder höher.
Da könnte man sich fragen, warum nicht 'billigere' Arbeitskräfte hergenommen werden, die ja schließlich auch programmieren könnten.Den Grund erfahre ich zur Zeit am eigenen Leib. Wir machen Bildverarbeitungsanwendungen und ein größeres (C++)Projekt hat die Firma extern im Ausland entwickeln lassen (Schwellenland). Dieses Projekt muss ich nun betreuen.
Auf den ersten Blick hat es toll ausgesehen. Übersichtliche Klassenstruktur, sauber in namespaces verpackt, alles gut kommentiert. Die Leute können also programmieren. Was sie aber nicht können ist Bildverarbeitung. Die wissen anscheinend nichtmal was ein Skalarprodukt ist. Stattdessen wird irgendwie mit Steigungen und Winkeln gerechnet und alles in aufgeblähten Fallunterscheidungen irgendwie zusammengeschustert. Und wenn was nicht passt, wird halt mal irgendeine if Abfrage reingeschoben. Letztendlich alles unbrauchbarer Müll, der von mir ersetzt werden muss.Das sind halt so Sachen wo meiner Meinung nach ein Studium notwendig ist. Ausnahmetalente, die sich alles autodidaktisch beibringen, interessieren mich jetzt mal nicht weil es die sowieso nicht besonders häufig gibt.
Ich kann die Leute die das nicht so sehen aber auch verstehen. Nach dem Abi war ich selbst der Meinung, dass ich mir alles, was ich brauche schon irgendwie selbst beibringen könnte. Daran glaube ich heute aber nicht mehr.
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Númenorer schrieb:
Nach dem Abi war ich selbst der Meinung, dass ich mir alles, was ich brauche schon irgendwie selbst beibringen könnte. Daran glaube ich heute aber nicht mehr.
Warum? Ein Studium ist doch generell sehr darauf ausgelegt, dass man sich Dinge selbst beibringt. Letztendlich lernt man nach irgendwelchen Büchern, Skripten und ähnlichem. Da ist nicht unbedingt eine andere Person involviert.
Ich habe eine etwas andere Sichtweise, was den Vergleich zwischen der Zeit direkt nach den Abi und direkt nach dem Studium betrifft:
Nach dem Abi denkt man, dass man alles kann. Im Studium lernt man aber, dass man nichts kann. Nach dem Studium weiß man, dass man nichts kann, aber man ist in der Lage, sich vieles selbst beizubringen.
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Sehr schön gesagt Gregor, ich kann nur zustimmen. Im Studium lernt man die richtige analytische Denkweise und man lernt, die Konzepte von Werkzeuge oder Systemen zu verstehen. Damit hat man die besten Voraussetzungen, sich in neue Probleme hineinzudenken und sie zu lösen. Welches Werkzeug man dafür verwendet (also welche Programmiersprache, Framework, Hardware, Tools, ...), ist nebensächlich.
Ich finde es auch irgendwie lächerlich, sich gleich als zu großem berufenen Wissenschaftler zu sehen, nur weil seinen Dipl. Inform. gemacht hat. Mit wirklicher Forschung hat so ein Diplom noch nicht viel zu tun. Damit gehts erst danach los, wenn man sich entscheidet zu promovieren oder in sonstiger Form die universitäre Laufbahn fortsetzt.
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Gregor schrieb:
Warum? Ein Studium ist doch generell sehr darauf ausgelegt, dass man sich Dinge selbst beibringt. Letztendlich lernt man nach irgendwelchen Büchern, Skripten und ähnlichem. Da ist nicht unbedingt eine andere Person involviert.
naja, es gibt schon andere personen, nämlich leidensgenossen, die sich den gleichen stoff reinziehen müssen (falls man in lerngruppen arbeitet, was sehr empfehlenswert ist). ausserdem wird man im studium 'dazu gezwungen', dinge zu lernen, die eine gewisse fachliche relevanz haben. sich selbst beibringen kann man alles mögliche, aber ob das für eine spätere, berufliche tätigkeit sinnvoll ist, kann man meistens selbst schlecht abschätzen.