Medieninformatik Studium



  • Ich studiere Medieninformatik am Umwelt-Campus in Birkenfeld (www.umwelt-campus.de)

    Wer sich informieren möchte und mit Studenten der Medieninformatik reden möchte, dem empfehle ich folgende Seite:

    www.medieninformatik-studium.de

    Sie ist noch in der Entwicklung, aber es geht voran.



  • Wow, ne Seite die Umlaute und ß nicht darstellen kann, sowas gibts noch? In Opera, IE und FF.



  • Medieninformatik ist IMO kein Informatik. Der Name dieses Studienganges ist absolut irreführend.



  • Diamond schrieb:

    Wow, ne Seite die Umlaute und ß nicht darstellen kann, sowas gibts noch? In Opera, IE und FF.

    Sie behauptet von sich, iso-8859-1 zu sprechen, spricht aber utf8.



  • zeigt ja die kompetenz 😉



  • 123 schrieb:

    zeigt ja die kompetenz

    ...des erstsemester-studenten, der die webseite gemacht hat.
    🙂



  • Meine Vorurteile gegenüber Buntstiftinformatikern werden durch die Seite auf jeden Fall nicht entkräftet 😃



  • Buntstiftinformatiker 😃 geil.



  • Kommt man bei Medieninformatik weitestgehend ohne Mathematik aus ?
    Falls ja wäre das recht interessant 😃



  • PhilippW schrieb:

    Kommt man bei Medieninformatik weitestgehend ohne Mathematik aus ?
    Falls ja wäre das recht interessant 😃

    Ja, für Sonderschüler



  • Auch für andere die kein Interesse an Mathematik, dafür aber umso mehr an Design/Webwelt und IT haben...

    Ein Autor oder ein kreativer ist ja nicht zwangsläufig dümmer als ein mathematiker.

    Ich selbst hatte in Informatik immer eine 1, konnte gut logisch denken - war auch relativ erfolgreich in Schach und anderen logikbasierten spielen.

    Dennoch hat mich mathematik immer gelangweilt, und ich hatte ab einer bestimmten jahrgangstufe dauerhaft ne 4 bzw. nen unterkurs.. Im Mathe Unterricht bzw. bei mathematischen Themen gab es bei mir immer nur zwei zustände: 1) Ich verstehe es komplett, langweile mich dadurch zu tode - da es 0 kreative komponenten enthält und alles immer zwangsläufig "logisch" sein muss.. wenn ichs verstanden hab ist es so leicht das ichs zum kotzen finde und nach länger als 30 mins mathe die hasskappe kriege
    2) Ich verstehe es nicht und es nervt mich einfach nur, beschäftige mich dann so lange damit bis ichs zum minimal erforderlichen grad verstanden habe und mich wieder wichtigeren dingen widmen konnte..

    Mit sprachen dagegen hatte ich kein problem, sprachliche gebilde zu schaffen macht spaß und oftmals nie 100% ig das selbe... ich konnte seitenlange texte schreiben zu themen die mich interessieren.

    So auch in der IT, ich habe keine probleme damit nen programm zu schreiben (auch wenns nicht soo spannend ist) nochweniger habe ich probleme damit mich stundenlang durch dicke bücherschinken zu kämpfen, versteckte sachen bei google oder in der MSDN zu suchen oder mich durch admin dialoge und server / netzwerk settings zu kämpfen.... aber mathe ? ne danke 😃

    Mein Informatik und Mathe Lehrer aufm Gym war damals irgendwie verwundert wie ich gleichzeitig ne 1 in Informatik und ne 5 in Mathe haben konnte... 😃

    noch ein phänomen:
    um 1 seite DIN A4 Formelsammlung auswending zu lernen hab ich ne woche gebraucht... für 1500 vokabeln 2 tage...



  • PhilippW schrieb:

    Ein Autor oder ein kreativer ist ja nicht zwangsläufig dümmer als ein mathematiker.

    Doch. Übrigens sind die Mathematiker die Kreativen.



  • Siehe auch Studiengang Zahlenmathematik

    Profil des Studiengangs

    Ziel des Bachelor-Studiengangs „Zahlenmathematik“ ist es, eine breite Befähigung für verschiedene Tätigkeiten und Berufsfelder und zugleich die Basis für weiterführende Masterstudiengänge zu vermitteln.

    Der Abschluss soll den Absolventinnen und Absolventen unserer Fachhochschule (FH) bereits nach drei Jahren den Berufseinstieg ermöglichen. Aus diesem Grunde nimmt die Vermittlung von grundlegenden praktischen Fähigkeiten im Studium der Zahlenmathematik an unserer FH einen großen Raum ein.

    Gleichzeitig umfasst das Studium aber auch Fächer, die Abstraktionsvermögen und wissenschaftliches Denken fördern. Diese Fächer legen einerseits die Basis, auf der eine mögliche Weiterbildung durch einen Master-Studiengang aufbauen kann und fördern gleichzeitig die Fähigkeit in einer komplexen Umwelt eigenständige, innovative Lösungen zu entwickeln.

    Neben der Ausbildung in den Kernbereichen „angewandtes Rechnen“ und „Zahlenbewertung“ vervollständigen Kompetenzen in Kommunikation, Informatik, Sprachen, BWL, Recht und vor allem die anhand vieler Projekte geförderte Teamfähigkeit die Ausbildung.

    Die hier erworbenen Fähigkeiten sind für die Anwendung des erlernten Wissens in der Praxis fundamental.

    Abschluss

    Bachelor of Science (B.Sc.)

    Adresse

    Fachhochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld

    Postfach 13 80
    55761 Birkenfeld

    Telefon: +49 6782 17-1819
    Telefax: +49 6782 17-1317

    WWW: www.umwelt-campus.de
    E-Mail: ucb-service(at)umwelt-campus.de



  • PhilippW schrieb:

    Ich selbst hatte in Informatik immer eine 1, konnte gut logisch denken - war auch relativ erfolgreich in Schach und anderen logikbasierten spielen.

    Dennoch hat mich mathematik immer gelangweilt, und ich hatte ab einer bestimmten jahrgangstufe dauerhaft ne 4 bzw. nen unterkurs..

    Du verwechselst da zwei Dinge:
    Mathematik und den Schwachsinn, den die Schule Mathematik nennt.
    Ich will jetzt keine Diskussion über Sinn oder Unsinn unseres Schulunterrichts anfangen, aber das was einem in der Schule reingehämmert wird (ala "lern die Formel und setze ein") hat ja sowas von wenig mit richtiger Mathematik zu tun. Mathematik erfordert vor allem Kreativität und Ideenreichtumg. Die Kenntnis von massig Sätzen ist zweit- wenn nicht gar drittrangig. Die wichtigen Sätze setzen sich von selbst, wenn man damit umgeht (ich würde so weit gehen, wichtige Sätze darüber zu definieren). Die Zahl des Auswendiggelernten in meinem bisherigen Studium (Mathematik) ist vermutlich einstellig, mir fielen gerade nur ein paar dämliche Sätze aus der Stochastik/Statistik ein (und ich denke, selbst diese paar Ausnahmefälle gehören weg).



  • Und ich würde Mathematik auch auf keinen Fall mit "logisch denken" gleichsetzen.



  • Kenner der schrieb:

    PhilippW schrieb:

    Ein Autor oder ein kreativer ist ja nicht zwangsläufig dümmer als ein mathematiker.

    Doch. Übrigens sind die Mathematiker die Kreativen.

    ...wenn sie sich nicht gerade mit irgendwelchen formalismen rumplagen.
    🙂



  • +fricky schrieb:

    Kenner der schrieb:

    PhilippW schrieb:

    Ein Autor oder ein kreativer ist ja nicht zwangsläufig dümmer als ein mathematiker.

    Doch. Übrigens sind die Mathematiker die Kreativen.

    ...wenn sie sich nicht gerade mit irgendwelchen formalismen rumplagen.
    🙂

    ähm. gerade dann sind die am kreativsten!
    denn mathematiker sind stinkfaul! und die besten tricks entspringen dem dringenden bedürfnis, mal schnell ein bis zwei jahre einen eleganten ausweg aus einem bestimmten formalsumpf zu suchen, damit man dann immer wieder jedesmal fünf minuten sparen kann, wenn man sowas nochmal braucht.



  • +fricky schrieb:

    Kenner der schrieb:

    PhilippW schrieb:

    Ein Autor oder ein kreativer ist ja nicht zwangsläufig dümmer als ein mathematiker.

    Doch. Übrigens sind die Mathematiker die Kreativen.

    ...wenn sie sich nicht gerade mit irgendwelchen formalismen rumplagen.
    🙂

    Die Formalismen sind wichtig, denn ein gute gewählter Formalismus kann bestimmte Gebiete erst zugänglich machen. Denk doch mal an unser Stellenwertsystem beim Notieren der Zahlen (ok, du solltest dir vielleicht noch alternative Notationen anschauen die verwendet wurden bevor das Stellenwertsystem "erfunden" wurde).



  • volkard schrieb:

    +fricky schrieb:

    Kenner der schrieb:

    PhilippW schrieb:

    Ein Autor oder ein kreativer ist ja nicht zwangsläufig dümmer als ein mathematiker.

    Doch. Übrigens sind die Mathematiker die Kreativen.

    ...wenn sie sich nicht gerade mit irgendwelchen formalismen rumplagen.
    🙂

    ähm. gerade dann sind die am kreativsten!

    ja, innerhalb eng gesteckter grenzen. das ist doch traurig, oder? nix behindert kreativität so sehr, wie ein strenges regelwerk. aber zum glück gibts, zumindest gabs, selbst unter mathematikern leute, die kreativ sein können (wie z.b. cantor, galois, usw. die haben zuerst was 'gesehen', bevor sie's formalisieren konnten). wie sagte mal jemand sinngemäss: 'mathematik ist eine wunderbare wissenschaft, aber die mathematiker taugen den henker nicht'.

    Oh fricky, gibs auf schrieb:

    Die Formalismen sind wichtig, denn ein gute gewählter Formalismus kann bestimmte Gebiete erst zugänglich machen.

    das ist natürlich auch wahr. es ist eben, wie so vieles, eine zweischneidige sache.
    🙂



  • Es gibt keine "Regeln" in der Mathematik, nur im Schulunterricht.

    http://www.zeit.de/online/2008/04/mathematik-utopie


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