Brexit - was bedeutet das für die EU?
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dachschaden schrieb:
@pointercrash(): Das war nicht ich, das war Jodocus.
Sorry, korrigiert.
dachschaden schrieb:
EDIT: Wobei ich dazu sagen muss, dass ich den Stammtisch nicht mag.
"X ist scheiße!"
"Genau!"
(Schweigen)Das sieht man hier im Thread schön deutlich auch, finde ich.
Ja, klar. Das gibt man sich zweimal, findet's langweilig und bleibt zukünftig fern. Das hätte ja durchaus interessanter sein können, es gibt nur immer weniger, die sich mit Argumenten auseinandersetzen.
Die Antifas sind eher Gegner, bei denen man Baseballschläger als Argumente braucht, eine höhergelegene Diskussion mit denen besteht in der Entgegennahme von wüsten Beschimpfungen und Unterstellungen.Man könnte an dem Fred hier auch gut sehen, wie unsere Medienwelt tickt: Natürlich haben die Briten knapp entschieden, was bedeutet, daß die Hälfte enttäuscht ist und sicherlich sind einige Brexit- Befürworter nachträglich verunsichert. Im Rest Europas wird das zu einer Astroturfing- Kampagne aufgebläht, die Brexiter würden allesamt ihr voting bedauern. Dem ist nicht so. Es soll verhindert werden, daß andere ebenfalls so ein Quorum in Betracht ziehen.
Um sich dem zu entziehen, brauchste mehr als Bild, BamS und Glotze.Wäre ja auch eine Möglichkeit gewesen, sich mit der EU im Allgemeinen auseinanderzusetzen, insbesondere über die mangelhafte Gewaltentrennung und die allgemein antidemokratische Bauart. Wenn Du überhaupt was zu hören bekommst, ist es EU- Romantik à la Bengo.
Wer trotz augenfälliger Schieflagen stur auf die Uneinnehmbarkeit Trojas pocht, wacht eines Nachts unter brennenden Dächern auf.
Brexit ist eins der Zeichen, da braucht man nicht mal mehr die Gabe, den Schwalbenflug zu deuten oder Opferinnereien lesen zu können. Wenn die EU nicht grundlegend reformiert, hat sie nicht mehr lange Bestand.
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rustyoldguy schrieb:
Wenn man die Statistik wie GB gewählt hat ansieht, dann wird man bemerken, daß
vor allen die Angehörigen der unteren sozialen Schichten und ältere für den Brexit gestimmt haben.Absolut falsch. Ich kann immer wieder nur davor warnen, der Propaganda und den Lügen von Medien und Politik aufzusitzen.
Erstens gibt es keine Statistik, wie die Briten gewählt haben; die Wahlen sind geheim (noch). Es gibt lediglich Statistiken, die aus den Umfragen erstellt wurde - ganz nebenbei haben diese Statistiken GB weiterhin in der EU gesehen.
Zweitens haben die Umfragen zwar gezeigt, dass bespw. unter der ältesten Bevölkerungsgruppe zwar die Zustimmung für den Ausstieg am höchsten ist, allerdings liegt diese nur bei ca. 58%.
Alle anderen Gruppen sind angeblich für den Verbleib.
http://web.de/magazine/politik/brexit/brexit-referendum-gewaehlt-31643278Legst du der Statistik oben zu Grunde, dass die Wählenden mit Alter >=65 Jahre lediglich maximal 1/3 der Wahlberechtigten darstellen können, liegt die Anzahl derjenigen, die Pro-Brexit gestimmt haben, bei maximal 19%.
https://en.wikipedia.org/wiki/Demography_of_the_United_KingdomWie du also siehst, waren die sogenannten Alten lediglich das Zünglein an der Waage - wenn überhaupt.
Was von Medien und Politik betrieben wird, ist nichts weiter als Diffamierung und Hetze mit dem Ziel, soziale Unruhe zu verbreiten um so letztendlich Ermächtigungsgesetze durchzusetzen und so die Demokratie auszuhebeln.
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abbes schrieb:
rustyoldguy schrieb:
Wenn man die Statistik wie GB gewählt hat ansieht, dann wird man bemerken, daß
vor allen die Angehörigen der unteren sozialen Schichten und ältere für den Brexit gestimmt haben.Absolut falsch. Ich kann immer wieder nur davor warnen, der Propaganda und den Lügen von Medien und Politik aufzusitzen.
Erstens gibt es keine Statistik, wie die Briten gewählt haben; die Wahlen sind geheim (noch). Es gibt lediglich Statistiken, die aus den Umfragen erstellt wurde - ganz nebenbei haben diese Statistiken GB weiterhin in der EU gesehen.
Zweitens haben die Umfragen zwar gezeigt, dass bespw. unter der ältesten Bevölkerungsgruppe zwar die Zustimmung für den Ausstieg am höchsten ist, allerdings liegt diese nur bei ca. 58%.
Alle anderen Gruppen sind angeblich für den Verbleib.
http://web.de/magazine/politik/brexit/brexit-referendum-gewaehlt-31643278Legst du der Statistik oben zu Grunde, dass die Wählenden mit Alter >=65 Jahre lediglich maximal 1/3 der Wahlberechtigten darstellen können, liegt die Anzahl derjenigen, die Pro-Brexit gestimmt haben, bei maximal 19%.
https://en.wikipedia.org/wiki/Demography_of_the_United_KingdomWie du also siehst, waren die sogenannten Alten lediglich das Zünglein an der Waage - wenn überhaupt.
Was von Medien und Politik betrieben wird, ist nichts weiter als Diffamierung und Hetze mit dem Ziel, soziale Unruhe zu verbreiten um so letztendlich Ermächtigungsgesetze durchzusetzen und so die Demokratie auszuhebeln.
Hinzu kommt, dass die Demoskopie in diesen Fragen sowieso an ihre Grenzen stößt. Es sind doch vor allem ältere Leute, die einen Festnetzanschluss haben, jüngere Menschen sind in den Umfragen dadurch eher unterrepräsentiert.
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Andromeda schrieb:
dachschaden schrieb:
Ich kenne das Forum seit 5 Jahren und habe passiv mitgelesen; hier hat sich eigentlich kaum was geändert.
In den fachspezifischen Foren mag das durchaus der Fall sein, aber in NadrW fand ein deutlicher Rechtsruck statt. Da ging es früher total locker zu. Rationalität war vorherrschend. Angst und Hass waren so gut wie nicht zu vernehmen.
Hier (NadrW) sind ja auch fast keine Leute mehr vlt. 30 oder 40 und 10 davon sind rechts. Und die 10 machen am meisten Lärm.
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dachschaden schrieb:
Oder sollte ich ab jetzt wirklich aufhören, mich angesprochen zu fühlen?
Was ich gestern geschrieben habe ist glaube ich etwas aus dem Ruder gelaufen. Die späteren Beiträge hatten definitiv immer weniger mit der Situation hier im Forum zu tun. Und die Schlussfolgerungen in diesen Beiträgen waren auch etwas abenteuerlich übertrieben.
Es fällt mir eben schwer, überhaupt irgendeinen Bezug zwischen meiner eigenen Realitätswahrnehmung und den präsentierten Meinungen in Onlineforen herzustellen. Das wundert mich insbesondere in einem Programmierforum wo Leute mit ähnlichem Hintergrund zu finden sind, die sicherlich größtenteils auch nicht in sozial problematischen Situationen leben. Es ist mir einfach schleierhaft, wie dann teilweise so negative Sichtweisen bei den Leuten entstehen. Ich sehe keine Fakten, die das rechtfertigen. Und wenn man versucht, den Argumenten dieser Leute durch eine kleine Recherche auf den Grund zu gehen, stellt sich fast immer heraus, dass es haltlose Behauptungen sind.
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Gregor schrieb:
Was ich gestern geschrieben habe ist glaube ich etwas aus dem Ruder gelaufen. Die späteren Beiträge hatten definitiv immer weniger mit der Situation hier im Forum zu tun. Und die Schlussfolgerungen in diesen Beiträgen waren auch etwas abenteuerlich übertrieben.
Es fällt mir eben schwer, überhaupt irgendeinen Bezug zwischen meiner eigenen Realitätswahrnehmung und den präsentierten Meinungen in Onlineforen herzustellen. Das wundert mich insbesondere in einem Programmierforum wo Leute mit ähnlichem Hintergrund zu finden sind, die sicherlich größtenteils auch nicht in sozial problematischen Situationen leben. Es ist mir einfach schleierhaft, wie dann teilweise so negative Sichtweisen bei den Leuten entstehen. Ich sehe keine Fakten, die das rechtfertigen. Und wenn man versucht, den Argumenten dieser Leute durch eine kleine Recherche auf den Grund zu gehen, stellt sich fast immer heraus, dass es haltlose Behauptungen sind.
Nein Gregor, keine Fakten sehe ich bei deinen Beiträgen.
Du unterstellst pauschal, dass alle die nicht deiner Meinung sind, in einem "kaputten Umfeld" zu leben und eben nur dieses "Weltsicht" zu kennen. Dann spannst du sogar noch einen thematischen Bogen und implizierst bei diesen eine fehlende "Vernunftbegabung" (was immer du darunter auch verstehst, ich vermute du meinst einfach dumm).
Des weiteren sprichst du auch noch eine Medienkompetenz ab - von welchen Medien sprichst du?//Edit
Mir fällt gerade Max Uthoff ein.
https://www.youtube.com/watch?v=8JBzzSUDY0s@Gregor: Zählst du dich zur Elite?
//Edit2
Optimal ist das Stück leider nicht, was die Armut angeht.
Jeder, der einmal in Indien oder Pakistan war, weiß das.
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abbes schrieb:
@Gregor: Zählst du dich zur Elite?
Ne. Ich glaube, es ist schädlich, so von sich selbst zu denken. In welchem Kontext meinst Du das eigentlich? Ich würde mich im Wesentlichen der Mittelschicht zugehörig fühlen. Und objektiv ist das wohl auch so.
Was die fehlenden Fakten bei meinen Beirägen hier betrifft: Ich habe nicht behauptet hier sachlich zu argumentieren. Wie gesagt: Meine Erfahrung sagt mir, dass es völlig sinnlos ist, in solchen Diskussionen sachlich auf die Argumente der anderen einzugehen. Ich versuche in letzter Zeit, das zu reduzieren. Zu viel Zeitaufwand, um gegen Windmühlen zu kämpfen.
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Schottland wird das Ruder herum reißen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-schotten-hoffen-auf-verbleib-in-der-eu-a-1100951.html
Nicola Sturgeon kämpft wie eine Löwin. Allerdings finden Frankreich und Spanien dieses Zerspalten eins Landes in neue autonome Regionen weniger gut, haben sie damit doch genug eigene Probleme. Deutschland verhält sich wie immer gelassen und abwartend. An eine mögliche Abkehr der Bayern oder anderer Bundesländer denkt dabei niemand.
Die Gesellschaft ist gar nicht so weit rechts, wie du gerade befürchtest, ich glaube es ist eher eine extreme Politikverdrossenheit
Eine Politik- und Medienverdrossenheit.
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Erhard Henkes schrieb:
An eine mögliche Abkehr der Bayern oder anderer Bundesländer denkt dabei niemand.
Falls Deutschland sich auch von der EU verabschieden will, einzelne Bundesländer aber drin bleiben wollen, kann es zu Sezessionen kommen. Analog zu GB.
Erhard Henkes schrieb:
Eine Politik- und Medienverdrossenheit.
Wir haben eine große Auswahl an Medien und stehen auf dem Press Freedom Index ziemlich weit oben. Wieso sollte es bei uns Medienverdrossenheit geben? Wir sind ja nicht Nordkorea, Iran oder Russland, wo es keine freien Medien gibt.
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Ja, man kann auch bei Vielfalt und Freiheit die Nase voll haben. Es sind nicht alle intellektuell in diesem Land, die Masse ist eher praktisch gestrickt, selbst in den Chefetagen.
Palmer unterstützt öffentlich meine These (s.o.), dass Merkel am Brexit Schuld trägt. Einer der Politiker, die durchblicken, obwohl ich seine politische Coleur für Deutschland kritisch sehe.
http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/brexit-votum-palmer-wirft-merkel-fehler-vor-14320595.html
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Erhard Henkes schrieb:
Palmer unterstützt öffentlich meine These (s.o.), dass Merkel am Brexit Schuld trägt. Einer der Politiker, die durchblicken, obwohl ich seine politische Coleur für Deutschland kritisch sehe.
http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/brexit-votum-palmer-wirft-merkel-fehler-vor-14320595.htmlWas heißt eigentlich Schuld in dem Zusammenhang? Die Briten sind mündige Bürger. Wenn die sich in einem Referendum für etwas entscheiden, dann ist das etwas, was zu respektieren ist. "Schuld" impliziert irgendwie, dass man die Entscheidung für schlecht und falsch erachtet. Wenn man so denkt, dann zweifelt man aber an der Mündigkeit der britischen Bürger. Verantwortlich für die Entscheidung sind offensichtlich die wahlberechtigten Briten.
Die Frage in dem Referendum war AFAIK nicht "Ist Merkel an allem Schuld?". Oder willst Du als nächstes sagen, dass die Wähler dort in der Wahlkabine doch lieber diese Frage beantwortet haben als die, die auf dem Zettel vor ihnen stand? In dem Fall könnte man tatsächlich an der Mündigkeit der Wähler zweifeln.
Letztendlich hat sich in der Vergangenheit häufig gezeigt, dass die Kontinentaleuropäer die EU als etwas anderes sehen als die Briten. Die Briten sahen wohl in erster Linie den Aspekt der Freihandelszone, während die Kontinentaleuropäer die EU als ein Projekt begriffen haben, bei dem der Freihandel nur ein Aspekt unter vielen ist. Die Kontinentaleuropäer haben die EU als Friedensprojekt verstanden, das den Zusammenhalt der europäischen Völker stärken soll. Insofern galt es aus Sicht der Kontinentaleuropäer dieses Projekt weiterzutreiben, während die Briten eher gebremst haben. Natürlich sind dann mit der Zeit immer mehr Aspekte zu der EU hinzugekommen, die die Briten eigentlich nicht wollen. Da ist es nur konsequent, wenn sie sich irgendwann dafür entscheiden, dass sie nicht mehr dazu gehören wollen. Die Gegner des Brexit haben im Vorfeld der Wahl die ganze Zeit mit den wirtschaftlichen Konsequenzen eines Austritts gemahnt. Es wurde nie gesagt, dass es grundsätzlich eine gute Idee ist, in der EU zu bleiben, weil die einfach ein tolles Projekt ist, auch wenn es vielleicht Makel gibt. Es wundert mich nicht, wenn die Leute dann sagen, dass man die Konsequenzen eines Austritts in Kauf nehmen sollte. Wenn man weg will, will man weg. Und derart technische Probleme kriegt man schon in den Griff. Jenseits davon: Mit den ganzen Sonderregelungen für die Briten waren sie ja davor schon fast draußen.
...ist meine Sicht der Dinge.
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Gregor schrieb:
Die Frage in dem Referendum war AFAIK nicht "Ist Merkel an allem Schuld?". Oder willst Du als nächstes sagen, dass die Wähler dort in der Wahlkabine doch lieber diese Frage beantwortet haben als die, die auf dem Zettel vor ihnen stand?
...ist meine Sicht der Dinge.
Du wirst lachen, aber die Leute beantworten ein Bündel Fragen, auch wenn sie nur ein Ja oder Nein sehen. So wie Du in den USA nur Dem oder Rep wählen kannst.
Gerade wenn die Leute das Gefühl haben, nur zwischen Teufel und Beelzebub wählen zu können, kann jede spontane Emotion ausschlaggebend sein. Es war ja auch scheißknapp. Bauchentscheidung eher und bei Merkels Tun bekamen viele Briten Bauchschmerzen.
Die Sachlage ist ja auch so, daß niemand eine komplette Risikoabschätzung für beide Szenarien abliefern kann.
Was jedoch abzusehen ist, ist, daß die EU unreformiert konzeptionellen Schiffbruch fährt.
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Klar sollten die Briten wissen, was sie tun. Ist aber nicht so. Einfach nur totales Gefühls-Chaos. Ich gehe davon aus, das von Seiten UK ein "Exit aus dem Brexit" erfolgen wird, wenn der Protest auf den Straßen und den Medien anhält. Ansonsten wird der Austritt eben lust- und freudlos durchgezogen. Insgesamt ein Fiasko. Für mich ist Merkel die tragische Figur, die die Vision Vereinigte Staaten von Europa, den Euro und die EU durch eine m.E. völlig falsche Politik zerstört. UK hat durch die - inzwischen bereute - Entscheidung den Finanzplatz, die Immobilienwirtschaft in London und die gesellschaftliche Stabilität schwer getroffen.
Was jedoch abzusehen ist, ist, daß die EU unreformiert konzeptionellen Schiffbruch fährt.
Ein gewisser Rollback würde der EU sicher nicht schaden. Die Nationen sollten vor allem über ihre Zukunft selbst entscheiden dürfen. Die Abschottung gegen ungewollte und übermäßige Migration ist ein zentrales Beispiel. Brüssel und Straßburg, da ist ein Standort zu viel. Einfach minus 50% würde der EU helfen. Weniger wäre mehr. Eine Sprache, nach dem Brexit z.B. deutsch, würde ebenfalls reichen.
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Henkman,
irgendwie überliest Du andauernd das Astroturfing. Ich habe keinen Schimmer, wie die Briten jetzt und mehrheitlich wirklich denken. Ich sehe nur, wie eine EU- Sehnsucht aufgebaut werden soll, wurscht, ob real oder nicht. Nochmal, es stand 50:50 und ob's wirklich Merkel war, den Schubser Richtung Brexit zu geben, who knows?
Ich habe mir die Zustände in den Passauer Durchgangslagern angesehen, lag auf dem Weg und das hat mich ziemlich erschüttert, weil das so ganz anders aussah als in den Nachrichtenbeiträgen der ÖRes.
Zudem kenne ich eine freiwillige, unbezahlte Sprachlehrerin, die eines Tages von ihrer ganzen Lerngruppe Erithreern verprügelt wurde, weil irgendwas am Essen nicht gestimmt haben sollte. Die wird ihren Lebtag keinen Schwarzen mehr sehen können. Für Andromeda klarer Fall von Nazi- Rassistin.Ob ein einzelner Standort reichen wird, dem Anti- EU- Spuk ein Ende zu setzen? Nein. Wäre nur ein Workaround an einer Stelle, die sowieso derzeit keine Sau interessiert.
Ein Rollback zu EWG und EWS wäre eigentlich vonnöten und das wäre fast ein Refactoring from the Scratch.
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pointercrash() schrieb:
Ein Rollback zu EWG und EWS wäre eigentlich vonnöten und das wäre fast ein Refactoring from the Scratch.
Klingt wichtig. Bedeuten die Wörter auch was?
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volkard schrieb:
Klingt wichtig. Bedeuten die Wörter auch was?
Ja.
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volkard schrieb:
pointercrash() schrieb:
Ein Rollback zu EWG und EWS wäre eigentlich vonnöten und das wäre fast ein Refactoring from the Scratch.
Klingt wichtig. Bedeuten die Wörter auch was?
Pointercrash sollte sich in Prof85 umnicken lassen.
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pointercrash() schrieb:
volkard schrieb:
Klingt wichtig. Bedeuten die Wörter auch was?
Ja.
Ok. Was bedeutet "Refactoring from the Scratch"? Und warum ist es entweder "from the Scratch" oder "Refactoring", aber niemals beides? Und warum denkt jetzt jeder, es sei ein profliches Pseudofachwort?
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pointercrash() schrieb:
Zudem kenne ich eine freiwillige, unbezahlte Sprachlehrerin, die eines Tages von ihrer ganzen Lerngruppe Erithreern verprügelt wurde, weil irgendwas am Essen nicht gestimmt haben sollte. Die wird ihren Lebtag keinen Schwarzen mehr sehen können. Für Andromeda klarer Fall von Nazi- Rassistin.
Lass Dir die ganze Geschichte erzählen. Waren bestimmte Randbedingungen des Essens klar abgesprochen, und sind so beim Vertragsbruch so nervös geworden, als die Dame eröffnete, daß Sie alle eine halbe Stunde zuvor ordentlich Schweinefleisch gegessen hatten? Die Geschichte richt einfach nach Darwin-Preis und die Eritreer können wohl ihren Lebtag keine Sprachlehrerin mehr sehen.
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volkard schrieb:
Lass Dir die ganze Geschichte erzählen. Waren bestimmte Randbedingungen des Essens klar abgesprochen, und sind so beim Vertragsbruch ...
Die ganze Geschichte? Sie kam gegen 14:00 wie jeden Tag angeradelt zum 90- minütigen Deutschunterricht und das Asylantenheim glich bereits einem Schlachtfeld, überall flogen Essensreste durch die Gegend, Möbel waren umgestoßen, dazwischen ein zwischen Wut und Verzweiflung befindlicher Dorfvorsteher. Sie hat dann zu vermitteln versucht, angeblich wäre Schweinefleisch im Essen gewesen. Jedenfalls sind dann irgendwann Stühle geschwungen worden, was dem Dorfvorsteher einen Jochbeinbruch, ne schwere Gehirnerschütterung und einen Rippenbruch nebst schweren Prellungen eingebracht hat, sie hatte ein paar leichtere Prellungen, ist aber bei der Flucht so blöd gestürzt, daß sie sich dabei das Handgelenk gebrochen hatte.
Den Vorsteher kenne ich nicht, aber sie ist emeritierte Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt westafrikanische Kulturen und mit der alten Lady hab' ich schon so manche Flasche Wein gelenzt. Jedenfalls hat dieses Erlebnis ihre positive Grundeinstellung zu Schwarzafrikanern schwer ins Wanken gebracht.